Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hat gemeinsam mit mehreren Akteuren im Herzen Buxtehudes einen Neubau auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern realisiert. Eine technisch-architektonische Besonderheit ist das Entwässerungskonzept, dass die Dachflächen- mit der Freiflächenentwässerung durch Hydrotec-Entwässerungsrinnen vereint.
Sparkassen-Neubau für 20 Millionen Euro
Buxtehude kennen viele vor allem als Märchenstadt. Hier hat laut des Heimatdichters Wilhelm Schröder nämlich einst das Wettrennen zwischen dem Hasen und dem Igel stattgefunden. Beliebt ist die 40.000-Einwohnerstadt im Speckgürtel Hamburgs heute auch wegen ihrer historischen Altstadt und der Nähe zum Alten Land, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas. Eine der Hauptzufahrts- und Geschäftsstraßen ist die belebte Bahnhofstraße, die direkt in die Altstadt führt.
Das modernste Gebäude der Bahnhofstraße ist der imposante Neubau, den die Sparkasse Harburg-Buxtehude gemeinsam mit der Projektgesellschaft Buxtehude GmbH & Co KG und der May & Co. Unternehmensgruppe für etwa 20 Millionen Euro auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern realisiert hat. Das regionale Geldinstitut wurde 1843 als Sparkasse Buxtehude in der Stadt gegründet und fusionierte im Jahr 2000 mit der Kreissparkasse Harburg zur Sparkasse Harburg-Buxtehude. Von den insgesamt mehr als 600 Mitarbeitenden sind etwa 50 in dem Neubau im Herzen der Stadt beschäftigt.
Innerstädtisches Quartier als Arbeits- und Wohnort
Der Komplex soll als innerstädtisches Quartier für Arbeit und Wohnen ein Symbol für Nachhaltigkeit, Effizienz und Bekenntnis zum Standort Buxtehude sein. So sind neben den Sparkassen-Räumen auch 43 Wohnungen und mehrere Gewerbeflächen im Neubau untergebracht. Einige Apartments sind an den Buxtehuder Sportverein vermietet, der hier ein Wohnheim für Handball-Talente etabliert hat.
Drei Gebäudeteile fügen sich harmonisch in die Umgebung ein
Das moderne Wohn- und Geschäftshaus nach einem Entwurf von Lohmann Architekten BDA hat eine Bruttogeschossfläche von knapp 10.000 Quadratmetern und besteht aus drei Gebäudeteilen. Verblendet in sandfarben, rot und weiß-grau fügt sich das Gesamtbauwerk mit gestaffelten Gebäudehöhen harmonisch in die Umgebung ein.
Entwässerungskonzept: MAXI PRO verhindern Rückstau und Überschwemmungen
Wenn dunkle Wolken am Himmel aufziehen und bei Starkregen große Regenmengen niederprasseln, sind Geschäftsleute und Anwohner im Quartier Bahnhofstraße nicht in Sorge. Denn das Linienentwässerungssystems MAXI PRO, das auf ganzer Länge des Erschließungsbereiches der rückwärtigen Gebäudeteile eingebaut wurde, gewährleistet mit einem Abflussvermögen von bis zu ca. 80 l/s (Nennweite 400 mm, Länge 1.000 mm) eine schnelle und sichere Entwässerung. Dabei wird von den Entwässerungsrinnen nicht nur das Oberflächenwasser der gepflasterten Flächen aufgenommen, auch wird das Regenwasser der Dachflächen über Regenfallrohre in die Entwässerungsrinnen eingeleitet.
Die Dimensionierung der installierten Entwässerungsrinnen spielt in dem Entwässerungskonzept eine wesentliche Rolle. Abhängig von den hydraulischen Leistungsanforderungen wurden Rinnenelemente mit einer Nennweite 400 mm und einer Bauhöhe von 400 mm vorgesehen. Damit ist das System nicht nur in der Lage große Wassermengen aufzunehmen, es kann bei hoher Beanspruchung auch zur Retention des Wassers dienen, um es kontrolliert abzugeben, die Kanalisation zu entlasten und Überschwemmungen zu vermeiden.
Weitere Vorteile des Rinnensystems sind die integrierte dämpfende Einlage, die für einen geringeren Verschleiß der Gussteile sorgt und eine ruhige Lage der Gussabdeckung gewährleistet sowie zwei spezielle Schraubriegel, die die Abdeckung und den Rinnenkörper fest miteinander verriegeln. Die Verriegelungsschutzkappen bieten eine zusätzliche Verschiebesicherung der Schrauben und Schutz vor Verschmutzungen. Die aus druckfestem Beton hergestellten Rinnenkörper können aufgrund eines 5 mm starken Kantenschutzes und der robusten Abdeckungen aus duktilem Gusseisen sowohl für Fahrbahnen von Straßen, auf Wegen und auch für Industrieflächen mit Schwertransport und auch Flugbetriebsflächen und Häfen mit hohen Radlasten (F 900 nach DIN EN 1433) eingesetzt werden.
Mehr zum Thema finden Sie hier.