Nürnberg (ABZ) | Die Firma GS Schenk aus Fürth hat die klappMAX Deckenschalung von Mayer Schaltechnik erfolgreich auf mehreren Baustellen getestet. Nach positiven Erfahrungen entschied sich das Unternehmen für den Kauf des Systems. Bei Neubauprojekten im Großraum Nürnberg kamen zunächst acht Prototypen der klappMAX Deckenschalung zum Einsatz.
Das mittelständische Familienunternehmen GS Schenk, das seit mehr als 111 Jahren im Bauwesen tätig ist, testete das System beim Neubau von vier Townhäusern und sieben Eigentumswohnungen im Stadtteil Großreuth bei Schweinau.
Dzafo Cosic, zuständiger Polier bei GS Schenk, zeigte sich mit dem Einsatz zufrieden: »Vom Aufbau, umsetzen bis hin zum Ausschalen hat alles reibungslos funktioniert!« Nach Herstellerangaben ermöglicht das System Zeit- und Kosteneinsparungen bei den Schalarbeiten.
Aufgrund der positiven Erfahrungen entschied sich GS Schenk, die klappMAX Deckenschalung in das Stammportfolio aufzunehmen. Nach dem Austausch der Prototypen gegen Seriengeräte übernahm das Unternehmen die Systeme käuflich. Den ersten Einsatz als Eigentum gab es bei der Folgebaustelle in der Dreikönigstraße in Erlangen, wo 15 neue Wohneinheiten entstehen.
Bernhard Brendel, Polier auf der Baustelle in Erlangen, bestätigte die praktischen Vorteile: »Die Handhabung des klappMAX ist extrem unkompliziert, und die Zeitersparnis bei den Schalarbeiten ist bemerkenswert.«
Laut Mayer Schaltechnik verfügt das System über einen Klappmechanismus, der eine Ein-Mann-Bedienung ermöglicht. Dies soll nicht nur Kosten senken, sondern auch die Arbeitssicherheit erhöhen. GS Schenk führte nach dem Erwerb innerbetriebliche Schulungen für Bauleiter, Poliere und Vorarbeiter durch, um das Potenzial der Schalungstechnologie zu nutzen.
Die klappMAX Deckenschalung wurde als Antwort auf aktuelle Herausforderungen der Bauindustrie entwickelt, darunter steigende Baukosten, Fachkräftemangel und verschärfte Arbeitsschutzvorschriften. Das klappMAX-System basiert auf einer kompakten Schalbox, die laut Hersteller alle benötigten Komponenten für bis zu 30 m2 Schalfläche enthält. Die Schalbox lässt sich per Kran, Stapler oder eigenem Fahrwerk platzieren.
Mit Außenmaßen von unter 210 cm Höhe, 80 cm Breite und 165 cm Länge passt sie durch jede gängige Türöffnung im Rohbau. Der zentrale Mechanismus des Systems besteht aus ausklappbaren Trägern, die durch Gasdruckfedern unterstützt werden. Mittels einem Mitarbeiter kann per Kurbel das Trägersystem ausgefahren werden.
Die Höheneinstellung erfolgt per Akku-Schrauber. Für Fertigteildecken bietet das System Standardhöhen von 213 bis 366 cm, die durch Unterstockung um weitere 50 bis 100 cm ergänzt werden können.