Schmallenberg (ABZ) | Mit dem MOX erweitert Vogt das Produktprogramm um einen kompakten Geräteträger für den professionellen Einsatz im Baugewerbe, Landschaftsbau und Gelände.
Die Maschine verbindet ein Kettenfahrwerk mit einer genormten Dreipunktaufnahme KAT I und Zapfwellenantrieb mit 540 U/min. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anbaugeräte schnell wechseln und vorhandene Dreipunktgeräte nutzen. Der 40 PS (30 kW) starke Briggs-&-Stratton-Benzinmotor mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung überträgt seine Leistung direkt auf die Zapfwelle.
Drei zusätzliche doppelwirkende Hydraulik-Steuergeräte sowie ein 12-V-Anschluss erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Mit einer Breite von 880 mm, optional 780 mm, eignet sich der MOX auch für schmale Zufahrten und beengte Baustellen. Der HEAVY-DUTY-Grundrahmen mit Unterbodenschutz aus HARDOX-Stahl ist auf hohe Belastungen ausgelegt. Verstärkte Fahrmotoren und Hochstollen-Ketten sorgen für Traktion und sicheres Fahrverhalten. Bei nur 750 kg Eigengewicht und einem Bodendruck von 200 g/cm2 kann der Geräteträger auch auf weichen oder unbefestigten Böden eingesetzt werden.
Hanglagen bis 30° sind ebenfalls möglich. Das SMART-CONTROL-System kuppelt die Zapfwelle automatisch und materialschonend ein und schützt den Antriebsstrang vor Überlastung. Das MOX DUST SHIELD reduziert nach Herstellerangaben die Staub- und Schmutzbelastung für den Fahrer. Ein ECO-Modus erhöht beim Transport die Fahrgeschwindigkeit und reduziert gleichzeitig Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung.
Seine Vielseitigkeit zeigt der MOX insbesondere in Verbindung mit dem umfangreichen Anbaugeräteprogramm. Vogt bietet bereits mehr als 20 Arbeitsgeräte an. Dazu zählen unter anderem Forstmulcher, Umkehrfräse, Kreiselegge, Baumstumpffräse, Schlegelmulcher, Holzhäcksler und Heckenschere. Ein Forstmulcher mit Hartmetall-Werkzeugen kann Gehölz bis zu einem Durchmesser von 300 mm zerkleinern und auch steinige Flächen bearbeiten.
Damit kann eine einzige kompakte Trägermaschine unterschiedliche Aufgaben in Erd-, Tief- und Landschaftsbau sowie bei Pflege- und Rekultivierungsarbeiten übernehmen. Die Produktion des MOX erfolgt im Sauerland, rund 25 km vom Vogt-Hauptstandort in Schmallenberg entfernt. Entwicklung und Fertigung finden vollständig in Deutschland statt.
Ergänzt wird das Angebot durch Beratung, Maschinenvorführungen, Kundendienst, Servicewerkstätten und Ersatzteilversorgung. Der MOX ist ab sofort über das Vogt-Vertriebsnetz in Deutschland und Österreich erhältlich. Seine offizielle Vorstellung erfolgte im September auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg.