Köln (ABZ). – Die Strabag AG hat die Sandkamp Tiefbau GmbH aus Gronau übernommen und baut damit ihre regionale Position im Rohrleitungsbau für öffentliche Ver- und Entsorgungsbetriebe weiter aus.
Alle 25 Beschäftigten des Unternehmens werden in das Strabag-Team in Nordhorn und Gronau integriert.
Der Bereich Nordhorn der Strabag ist seit Jahren als Fachpartner im öffentlichen Ver- und Entsorgungswesen tätig. Durch die Akquisition des zertifizierten Familienunternehmens gewinnt Strabag laut eigenen Angaben Fachkräfte und stärkt die Kundenbeziehungen sowie die lokale Marktpräsenz im Westmünsterland.
Die erweiterten Personalkapazitäten sollen zudem eine engere Zusammenarbeit mit anderen Konzern-Einheiten ermöglichen, um Synergieeffekte in der Region besser zu nutzen, informiert Strabag.
"Es gibt viel zu tun in der Region – umso mehr freut es uns, dass wir mit dem Erwerb unser Geschäftsfeld weiter ausbauen können und neue hochengagierte Kolleginnen und Kollegen in unseren Reihen begrüßen dürfen", erklärt Dirk Jacobs, kaufmännischer Bereichsleiter im Strabag-Bereich Nordhorn.
Die Sandkamp Tiefbau GmbH ist seit mehr als 100 Jahren als mittelständischer Fachbetrieb im Rohrleitungs-, Kabel- und Kanalbau für die Ver- und Entsorger in der Region tätig. "Nach vielen Generationen als Eigentümer war es uns besonders wichtig, eine langfristige Perspektive für unser Unternehmen und unsere geschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln. Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit dem Bereich Nordhorn der Strabag den idealen Partner gefunden haben und unser Team für die Zukunft in sicheren Händen ist", sagt Eigentümer Johannes Sandkamp. Die Übernahme erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2025. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Strabag AG, gegründet 1923, gehört zum Konzernverbund der österreichischen Strabag SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen Strabag-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld mit knapp 14.000 Beschäftigten eine Jahresleistung von rund vier Milliarden Euro. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab – von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte, die Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste bis hin zum Abriss und der Wiederverwendung.