Wien/Österreich (ABZ). – Die Leithäusl Bau GmbH, ein österreichisches Tiefbauunternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden, hat den Weg zur Digitalisierung ihres Maschinen- und Gerätemanagements eingeschlagen.
Durch die Implementierung der ToolSense-Lösung konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht nur Prozesse optimieren, sondern auch erhebliche Kosteneinsparungen von 22.000 Euro pro Jahr realisieren.
Vor der Einführung von ToolSense war das Maschinen- und Gerätemanagement bei Leithäusl stark papierbasiert. Unzählige Excel-Listen, manuelle Datenabgleiche und heterogene Datenbestände führten zu hohem administrativem Aufwand und einer fehleranfälligen Dokumentation.
Aufwand der Datenpflege war sehr hoch
"Der Aufwand, die Daten zu pflegen, war extrem hoch. Wir wollten eine einheitliche, digitale Lösung schaffen", erklärt Andreas Hüttner, Leiter der betriebswirtschaftlichen Verwaltung bei Leithäusl.
Ein zentrales Problem bestand darin, dass die verschiedenen Datensätze nicht miteinander synchronisiert werden konnten.
Dies erschwerte nicht nur die Verwaltung, sondern führte auch zu ineffizienten Arbeitsabläufen. Die zunehmende Unternehmensgröße machte die bisherigen Lösungen untragbar, sodass der Bedarf nach einer modernen und skalierbaren Softwarelösung immer dringlicher wurde.
"Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir extrem viele Papierformulare und unzählige Excel-Listen. Der Datenabgleich war extrem mühsam", erinnert sich Hüttner. Diese Ausgangssituation verdeutlicht, wie dringend eine effiziente und zukunftsfähige Lösung benötigt wurde.
Auf der Suche nach einer geeigneten Software für das Fuhrpark- und Gerätemanagement entschied sich das Unternmehmen Leithäusl nach einer umfassenden Evaluierung für ToolSense. Ausschlaggebend waren nach Untenrehmensangaben die vielseitigen Funktionen der Plattform, darunter:
Langfristige Lösung war gewünscht
"Wir wollten eine Lösung, die nicht nur unsere aktuellen Bedürfnisse abdeckt, sondern auch langfristig erweiterbar ist", so Hüttner weiter. Die Flexibilität von ToolSense war ein entscheidender Faktor, insbesondere in Hinblick auf zukünftige Anwendungen wie die Geräteverrechnung oder erweiterte GPS-Tracking-Möglichkeiten.
Die Einführung von ToolSense begann mit einer sechsmonatigen Pilotphase. Diese Phase war entscheidend, um die Akzeptanz der neuen Lösung bei den Mitarbeitenden sicherzustellen und den optimalen Einsatz der Software zu definieren. Der Implementierungsprozess umfasste folgende Schritte:
Zu Beginn wurden klare Ziele formuliert. Dazu gehörten die Reduktion des administrativen Aufwands, die Verbesserung der Transparenz und die Vereinheitlichung der Daten.
Zweiwöchentliche Meetings zwischen ToolSense und Leithäusl sorgten für eine enge Abstimmung. Später wurden diese auf monatliche Intervalle ausgedehnt.
Alle betroffenen Mitarbeitenden wurden von Anfang an in das Projekt einbezogen. "Das Feedback der Mitarbeitenden war entscheidend, um die Prozesse weiterzuentwickeln und die Software optimal anzupassen", betont Hüttner.
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die offene Kommunikation.
"Die direkte Rückmeldung zu Fortschritten und Herausforderungen war ausschlaggebend für den Erfolg", so Hüttner. Zudem wurde besonderer Wert darauf gelegt, Prozesse zu hinterfragen und bei Bedarf anzupassen.
Die Implementierung von ToolSense hat bei Leithäusl zu signifikanten Verbesserungen geführt.
Zusätzlich zu den direkten Kosteneinsparungen hat ToolSense das Unternehmen befähigt, langfristig effizienter und flexibler zu agieren.
"Wir haben unser Ziel erreicht, die Prozesse zu vereinfachen und transparenter zu machen. Jetzt können wir uns auf die Weiterentwicklung konzentrieren", erklärt Hüttner.
Die Digitalisierung des Maschinen- und Gerätemanagements bei Leithäusl Bau GmbH ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Umsetzung moderner Technologien in einem mittelständischen Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit mit ToolSense konnte Leithäusl nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Effizienz und Transparenz erheblich steigern.
Die Erfahrungen des Unternehmens zeigen, dass Digitalisierung nicht nur eine technologische, sondern auch eine organisatorische Herausforderung ist, die mit der richtigen Strategie gemeistert werden kann. "Es ist wichtig, alle Prozesse kritisch zu hinterfragen und klare Prioritäten zu setzen", resümiert Hüttner.
Mit klaren Zielen, einer strukturierten Umsetzung und der Einbindung aller Stakeholder kann jedes Unternehmen von den Vorteilen digitaler Lösungen profitieren – und so den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen.
Darüber hinaus ist Leithäusl bestrebt, die Lösung weiter auszubauen, um auch in Zukunft flexibel und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Digitalisierung bleibt somit ein Schlüsselthema, das für die gesamte Bauindustrie von wachsender Bedeutung ist.