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Stellwände aus Stahl für Schüttgutlagerung

Auf der Recycling-AKTIV präsentiert die Firma Lüra aus Wesel ihre Systemlösungen für die Schüttgutlagerung. Das Unternehmen zeigt an drei Standorten seine patentierten Stellwände aus Stahl sowie deren Einsatzmöglichkeiten in Boxen und Hallen.

Von ABZ
Lüra
Lagerboxen aus Lüra-Stellwänden aus Stahl: Hier mit Abschlusswand im Zufahrtsbereich, für eine bessere Einsicht in die Boxen. | Foto: Lüra

Wesel (ABZ). – Auf der Recycling-AKTIV präsentiert die Firma Lüra aus Wesel ihre Systemlösungen für die Schüttgutlagerung. Das Unternehmen zeigt an drei Standorten seine patentierten Stellwände aus Stahl sowie deren Einsatzmöglichkeiten in Boxen und Hallen.

Am Stand F216 im Außenbereich können Besucherinnen und Besucher eine 3 m hohe Original-Stellwand aus Stahl besichtigen. Zusätzlich ist das Unternehmen am Stand H510 in der Halle vertreten. Auf der Live-Aktionsfläche "Schrott & Metall" zeigt Lüra eine komplette Schüttgutbox mit den drei Basiskomponenten des modularen Systems.

Die Lüra-Stellwände basieren laut den Verantwortlichen auf einer patentierten Technologie, die das Unternehmen vor 30 Jahren entwickelt hat. Seitdem wurden nach Angaben von Lüra mehr als 100.000 Stellwände geliefert und europaweit rund 5000 Projekte realisiert.

"Unser Stellwand-Patent ist einzigartig auf der Welt", erklärt Kai Kubasch, Geschäftsführer des Unternehmens. "Die Wände sind aus einem Stück und deshalb besonders robust und standfest, selbst in Höhen bis 7 Meter und mehr." Die Stellwände eignen sich nach Firmenaussage für verschiedene Schüttgüter – von leichten Materialien wie Papier über landwirtschaftliche Erzeugnisse bis hin zu Schrott. Die Wände werden hohl angeliefert und vor Ort mit Sand, Kies, Erde oder Wasser befüllt, wodurch sie ihre Stabilität erhalten.

Für die Montage der Schüttgutboxen ist laut Lüra lediglich ein ebener, tragfähiger Untergrund erforderlich. Fundament oder Bodenverankerung seien meist nicht nötig.

Die Wände lassen sich demontieren und an anderer Stelle wieder aufbauen, wodurch sich Boxengröße und -struktur flexibel anpassen lassen.

Das System bietet verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten und kann gleichzeitig zum Anschütten, zur Boxenunterteilung, zum Schutz von Infrastruktur und als Unterbau für Hallen dienen. Auf der Aktionsfläche zeigt das Unternehmen unter anderem eine Abschlusswand mit Anfahrschutz, die eine bessere Einsicht in die Boxen ermöglichen soll.

Die Stahlwände dienen auch als Basis für Lüra-Schüttguthallen, wo sie Tragwerk, Schüttwand und Boxenunterteilung in einem bilden.

Zur Auswahl stehen verschiedene Dachvarianten: Pult-, Sattel-, Rundbogen- oder Schiebedach. Der Unterbau aus Stahlwänden benötige oft weniger Dachabstützungen als andere Konstruktionen, so Kubasch. "So können wir im Halleninnern mehr nutzbaren Raum schaffen."

Die Wände können zusätzlich als Brandschutz fungieren oder zum Schutz von Halleninfrastruktur wie Stützen und Fördertechnik eingesetzt werden. Nach Angaben des Herstellers sind die Stellwände zu 100 % recycelbar und haben einen positiven Material-Restwert, da kostspielige Entsorgung bei Stahl entfalle.

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