Aschaffenburg (ABZ). – Seine neue Elektrostapler-Baureihe hat Linde Material Handling um sieben Roadster-Modelle erweitert. Die Fahrzeuge im Traglastbereich bis 2 t verfügen über ein Fahrerschutzdach ohne A-Säulen und bieten laut Hersteller deutlich größere Blickfelder.
Die Modelle Linde Xi14 bis Xi20 R (Dreirad) und Linde Xi16 bis Xi20 R (Vierrad) sind als Drei- oder Vierradvariante erhältlich.
Das Fahrerschutzdach ohne A-Säulen soll den Bedienern größere Blickfelder nach vorne, zu den Seiten und nach oben gewähren. "Je freier die Bediener auf den Fahrweg, die Umgebung des Staplers sowie die Gabelzinken mit der darauf befindlichen Last schauen können, desto fokussierter und effizienter können sie arbeiten", erklärt Richard Bozem, Senior Strategy and Portfolio Manager Counterbalance Trucks bei Linde Material Handling.
Das größte Plus an Sicht wird durch den Wegfall der A-Säulen erreicht, die normalerweise den Blick rechts und links des Hubmastes einschränken. Weitere sichtoptimierte Konstruktionsmerkmale sind das abgesenkte Stirnblech im Frontbereich für bessere Sicht auf die Gabelzinken sowie schlanke B-Säulen zur Unterstützung beim Rückwärtsfahren, heißt es von Herstellerseiten.
Alle Dach- und Querstreben sind möglichst schmal ausgeführt, um den Bedienern auch nach oben beim Ein- und Auslagern der Waren freie Sicht zu gewähren. Optional ist eine durchgehende Scheibe aus Panzerglas erhältlich, die vor herabfallenden Gegenständen schützt.
Ein weiteres Merkmal des Roadsters ist die Linde Steer Control, bei der das standardmäßig verbaute Lenkrad wahlweise durch ein Mini-Wheel oder einen Joystick ersetzt werden kann. Diese sind in eine breite Armauflage auf der linken Seite integriert.
Die Roadster-Modelle basieren auf der entsprechenden Standardversion der neuen Elektrostapler-Baureihe mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie. Zu den Merkmalen gehört laut Angaben des Herstellers ein geräumiger Arbeitsplatz mit viel Bein- und Kopffreiheit sowie großzügiger Trittstufe.
Die Fahrzeuge verfügen über Synchron-Reluktanz-Motoren und hohe Resttragfähigkeiten. Alle verfügbaren Ausstattungsoptionen der Standardversion, beispielsweise Sitz- oder Mastvarianten, sind auch für die Roadster-Modelle erhältlich.
Die gesamte Konstruktion ist nach Herstellerangaben auf Servicefreundlichkeit ausgelegt. Die Wartungsintervalle für den Tausch von Hydrauliköl und -filtern seien auf 6000 Betriebsstunden erweitert worden. Dies soll den Gesamtverbrauch an Hydrauliköl über die Lebenszeit des Fahrzeugs senken, Abfall reduzieren und weniger Stillstandszeiten verursachen.