Berlin ABZ). – Die Co-reactive GmbH ist neues Mitglied bei Solid Unit, wie das Netzwerk für klimaneutrales Bauen mit mineralischen Baustoffen mitteilt. Co-reactive, ein Spin-off der RWTH Aachen, entwickelt und skaliert demnach einen Prozess zur Speicherung von CO2 als festes Karbonat und zur Produktion puzzolanischer Baumaterialien. Puzzolane sind Gesteine, die zur Herstellung von Beton und Mörtel verwendet werden.
Mit dem Co-reactive-Verfahren wird ein performanter Zementersatzstoff produziert, erklärt Solid Unit. Zudem werde ein CO2-negativer Fußabdruck erreicht. In einem nächsten Skalierungsschritt soll bis 2026 in Düsseldorf eine Pilotanlage in Betrieb genommen werden.
Thomas Zawalski, Geschäftsführer von Solid Unit, ist erfreut über die Mitgliedschaft von Co-reactive: "Start-ups und ihre innovativen Technologien sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Netzwerks. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wir durch neue technische Lösungen bereits heute große Fortschritte in der Transformation unserer Branche erzielen können. Co-reactive verkörpert genau diesen Spirit." Dr. Andreas Bremen, Geschäftsführer der Co-reactive GmbH, sagte, dass Solid Unit das richtige Netzwerk zum Ausbau von Partnerschaften und Unternehmensbeziehungen sei.
Solid Unit will nach eigenen Angaben einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und das nachhaltige Bauen mit mineralischen Baustoffen fördern. Zu dem Verein hätten sich Vertreterinnen und Vertreter der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kammern zusammengeschlossen.