Alsfeld (ABZ). – Die Nordwest Handel AG hat erfolgreich die Genehmigungsverfahren für ein neues Logistikzentrum im hessischen Alsfeld abgeschlossen und die Erdarbeiten haben im August 2023 begonnen.
Um diesen Meilenstein zu feiern, fand kürzlich ein symbolischer Spatenstich statt, zu dem zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse eingeladen waren, darunter der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und Dr. Helmut Rothenberger, Vorsitzender der Rothenberger-Gruppe.
Der Bau des neuen Zentrallagers im Industriegebiet "Am weißen Weg" wird als bedeutendes Projekt für die Entwicklung der Nordwest Handel AG und ihrer 1255 Fachhandelspartner betrachtet. Es wird moderne Logistiktechnologie beinhalten und erhebliche Wettbewerbs- und Kostenvorteile bieten. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung legt Nordwest großen Wert auf Nachhaltigkeit, indem ökologische Bauprinzipien beachtet werden und verschiedene umweltfreundliche Technologien wie Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Beleuchtung und eine hochwertige Fassadendämmung integriert werden.
Der Bürgermeister von Alsfeld, Stephan Paule, betonte die Wichtigkeit dieses Projekts für die Stadt und die Schaffung von über 200 neuen Arbeitsplätzen. Der Bau soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein, wobei das automatische Kleinteilelager im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb genommen werden soll.
Thorsten Sega, Vorstand der Nordwest, hob hervor, dass das neue Logistikzentrum die Logistikkompetenz der Nordwest weiter stärken und den Fachhandelspartnern zugutekommen wird: "Dieser wirtschaftlich und logistisch optimale Standort wird die Kernkompetenz von Nordwest in der Logistik weiter stärken. Unsere Fachhandelspartner werden neben einer hohen Warenverfügbarkeit von einer noch effizienteren Logistik profitieren, die die kleinteiligen Versandstrukturen in unserer Branche perfekt abbildet."
Längere Bestellannahmezeiten, kürzere Auftragsdurchlaufzeiten und der taggleiche Versand "stellen entscheidende Vorteile" dar, die zum Erfolg der Handelspartner des Unternehmens in einem zunehmend stärkeren Wettbewerbsumfeld beitragen werden, ist sich Sega sicher. "Der Bau unseres neuen Zentrallagers wird somit unsere nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit und die unserer Fachhandelspartner weiter erhöhen, zukünftiges Wachstum ermöglichen und unser Dienstleistungsangebot auf ein neues Niveau heben."
Für die Realisierung des Bauvorhabens wurde die Goldbeck GmbH als Generalunternehmen ausgewählt. Der Spezialist für gewerblichen und öffentlichen Hochbau, bekannt für seine Kompetenz und Zuverlässigkeit, wird das Projekt effizient und nachhaltig umsetzen.