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Die Cloud als digitale ERP-Plattform für das Handwerk

Von ABZ
Prozesse besser integrieren
"Während bis zum letzten Jahr noch jedes dritte Unternehmen unsere Lösungen aus der Cloud bezogen hat, sind es heute bereits über 40 Prozent. Wir gehen davon aus, dass wir in 2021 bereits mehr als die Hälfte unserer pds Software Kunden aus der Cloud bedienen werden", so Frank Michel, Head of Technical Service bei der pds GmbH. | Fotos: pds

Rotenburg (ABZ). – Der Einsatz digitaler Lösungen gehört im Handwerk heute weitgehend zum Betriebsalltag. Einer aktuellen DATEV-Studie zufolge, die unter 1000 Handwerksbetrieben durchgeführt wurde, setzen bereits 86 % der Unternehmen digitale Lösungen ein, etwa für Rechnungsstellung, Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung oder Einkauf. Bereiche wie zum Beispiel Produktionsplanung, Lager, Warenwirtschaft, Personalarbeit oder Bewerberverwaltung werden jedoch in den meisten Unternehmen noch nicht digital abgebildet. Die Folge: Medienbrüche, die die Unternehmenssteuerung erschweren und unnötige händische Arbeitsabläufe verursachen. Jedes fünfte Handwerksunternehmen plant daher in den kommenden zwölf Monaten in digitale Lösungen zu investieren, um die vorhandenen digitalen Prozesse besser zu integrieren und Medienbrüche bei den kaufmännischen Prozessen zu vermeiden. Dabei stünden vor allem Themen wie Plattformökonomie, zum Beispiel zur Verbindung verschiedener Hersteller-Clouds, und Künstliche Intelligenz zur Automatisierung von Abläufen im Fokus.

Mit der pds Cloud gelingt Handwerksbetrieben nach Unternehmensangaben der nächste Digitalisierungsschritt aus dem Stand: Indem der Spezialist für Cloud-fähige Handwerkersoftware die benötigten Unternehmensanwendungen für die kaufmännischen Abläufe bereitstelle und mit einer voll skalierbaren, zukunftssicheren Multi-Cloud auch gleich die Technologie-Plattform und Managed Services nach individuellem Bedarf mitliefere, sorge er bei kleinen wie großen Betrieben für ein Höchstmaß an Flexibilität, Sicherheit und Compliance. Die Anforderungen an die betriebswirtschaftliche IT hat sich im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Handwerk nachhaltig verändert.

Ob Start-up, Mittelstand oder Großunternehmen – ERP-Anwender erwarten heute von ihren Softwaresystemen Flexibilität, Agilität und eine durchgängig digitale Prozessabbildung. Offene Architekturen zur Integration von Dritt-systemen, eine skalierbare und wachstumsfähige IT sowie Kosteneffizienz und Betriebssicherheit sind elementare Voraussetzungen, die ein modernes ERP-System aus Anwendersicht zwingend erfüllen muss. Die starren Software-Monolithen der Vergangenheit weichen damit künftig digitalen ERP-Plattformen aus der Cloud, die modernste Technologien, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit sowie passgenaue Nutzungs- und Service-Modelle miteinander vereinen.

Der Weg in die Cloud wird für immer mehr Handwerksbetriebe zum strategischen Imperativ, um die wachsenden Anforderungen an die IT im Hinblick auf Offenheit, Durchgängigkeit, Performance, Mobilität und Sicherheit auch langfristig sowie unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten stemmen zu können. "Während bis zum letzten Jahr noch jedes dritte Unternehmen unsere Lösungen aus der Cloud bezogen hat, sind es heute bereits über 40 %. Wir gehen davon aus, dass wir in 2021 bereits mehr als die Hälfte unserer pds-Software-Kunden aus der Cloud bedienen werden", so Frank Michel, Head of Technical Service bei der pds GmbH. "Die Entscheidung für den Cloud-Betrieb fällt heute nicht nur dann, wenn konkrete Investitionen in die IT-Infrastruktur wie zum Beispiel Server anstehen, die im Schnitt schon ein Drittel der Gesamtbetriebskosten ausmachen. Der Weg in die Cloud lohnt sich für Handwerksbetriebe in vielerlei Hinsicht: Sie ermöglicht das Arbeiten an jedem Ort – ob im Home-Office über das Notebook, auf der Baustelle über Smartphone und Tablet oder in dezentralen Niederlassungen über den PC-Client. Hinzu kommt, dass sich das eigene System über Multi-Cloud-Plattformen an alle führenden Cloud-Lösungen weltweit anbinden lässt und Anwenderunternehmen sich fortan nicht mehr um lästige Updates, Datensicherungen, Wartungen oder Leistungsengpässe kümmern müssen." Die pds Cloud bildet die technologische Bereitstellungs-Plattform, an der die pds Software zur Abbildung der kaufmännischen Abläufe andockt, und fungiert damit als Komplettlösung für die gesamte Unternehmens-IT. Handwerksbetrieben stehen dabei nahezu unbegrenzte Leistungs-Kapazitäten zur Verfügung, die sich jederzeit dem tatsächlichen Bedarf anpassen lassen und damit ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit gewährleisten. Die pds Cloud lässt sich nach Unternehmensangaben individuell auf Basis der folgenden Elemente skalieren:

pds fungiere damit nicht nur als reiner Softwareanbieter oder reiner Technologiepartner, sondern bediene beide Welten aus einer Hand, vollständig integriert und optimal aufeinander abgestimmt, heißt es. Während pds die kaufmännische Software, Technologie (Rechenzentrum, Server etc.) sowie die Infrastrukturservices liefert, übernehmen die pds Partner die Einrichtung, Anpassung und Schulung für das pds Lösungsportfolio direkt vor Ort. "Wir bieten unseren Kunden dabei eine offene Transformation in und aus der pds Cloud. Unternehmen können jederzeit und ohne große Vorlaufzeiten in die Cloud wechseln. Wir stellen die Technologie zur Verfügung und übernehmen das Back-up, damit der Kunde direkt über die Cloud weiterarbeiten kann", erläutert Thomas Klindwort, Teamleiter Cloud bei pds. "Unsere Multi-Cloud fungiert auch gleichzeitig als Hybrid-Cloud. Das bedeutet, wir vereinigen in der pds Cloud nicht nur verschiedene Hersteller-Clouds wie etwa Microsoft 365 und DATEV mit unserem Lösungsportfolio, sondern ermöglichen gleichzeitig auch die Anbindung von On-Premise-Installationen. So werden beispielsweise das Office-Paket und die ERP-Software aus der Cloud bezogen. Andere Anwendungen, wie zum Beispiel CAD-Systeme, können aber weiterhin lokal betrieben werden und laufen in unserer Multi-Hybrid-Cloud zusammen."

Das Lösungsportfolio der pds GmbH wird dabei stetig erweitert, zum Beispiel um neue pds Apps für den mobilen Einsatz (App für Werkzeug- und Geräteverwaltung), KI-Funktionen für pds-Software (Künstliche Intelligenz für die automatisierte Rechnungseingangsverarbeitung) oder das Mailarchiv der pds Cloud. Damit schaffen Handwerks-betriebe nicht nur den Sprung in das digitale Zeitalter ohne Medienbrüche, sondern sind auch schon heute für die technologischen Entwicklungen von morgen und übermorgen gerüstet.

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