Bruckberg (ABZ). – Der Schnelllauftor-Hersteller Efaflex hat mit dem EFA-SST N Premium ein Niedrigsturz-Tor entwickelt, das nach Herstellerangaben den sogenannten "Polygoneffekt" deutlich verringert.
Die patentierte Technologie soll höhere Geschwindigkeiten und geringeren Verschleiß ermöglichen.
Bei herkömmlichen Niedrigsturz-Sektionaltoren krümmen sich die einzelnen Torblatt-Segmente beim Öffnungsvorgang zu unterschiedlichen Vielecken (Polygone), bevor sie den Lagerbereich erreichen. Dies führt laut Efaflex zu langsameren und unrhythmischeren Öffnungsvorgängen sowie zu erhöhtem Verschleiß an Führungsschienen und Torblattrollen.
Das EFA-SST N Premium setzt im Übergangsabschnitt auf eine spezielle Konstruktion mit zwei Führungslinien anstelle der üblichen einen. Dadurch verteilen sich die Laufrollen auf beide Optionen, was zu einem gleichmäßigeren Durchlauf durch die Kurve führen soll, so Efaflex.
Nach Angaben des Herstellers erreicht das Tor aufgrund des reduzierten "Polygoneffekts" Geschwindigkeiten von bis zu 2 m/s. Herkömmliche Rolltoranwendungen schaffen laut Efaflex etwa 1 m/s. Die höhere Geschwindigkeit soll Zeitersparnisse im täglichen Betrieb ermöglichen.
Die gleichmäßigere Bewegung führt nach Herstellerangaben zu einer deutlich geringeren Geräuschentwicklung. Dies reduziere die Belastung für Mitarbeiter und Umgebung. Gleichzeitig soll der verringerte Verschleiß die Lebensdauer des Tors erhöhen. Efaflex gibt für das EFA-SST N Premium bis zu 400.000 mögliche Lastwechsel pro Jahr an. Der U-Wert liegt bei 1,6 W/m²K. Der geringere Verschleiß soll zu niedrigeren Wartungs- und Reparaturkosten führen.
Das Niedrigsturz-Tor wurde dem Hersteller zufolge speziell für Einbausituationen mit begrenzten Höhenverhältnissen entwickelt. Es soll maximale Durchfahrtshöhen auch bei anspruchsvollen baulichen Gegebenheiten ermöglichen.