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Sick mit neuem Bremsassistenzsystem

Sick hat auf der bauma 2025 das zertifizierte Bremsassistenzsystem "Safe Brake Assist" vorgestellt. Es unterstützt präzises Manövrieren und verhindert Kollisionen.

Von ABZ

Waldkirch (ABZ). – Ein nach ISO 13849 bis Performance Level b zertifiziertes Bremsassistenzsystem namens Safe Brake Assist hat Sick auf der bauma 2025 in München vorgestellt.

Das Sicherheitssystem überwacht den Fahrweg auch bei widrigen Umgebungsbedingungen und Wettereinflüssen, vermeidet Kollisionen mit Menschen und Hindernissen und unterstützt die präzise Fahrzeugnavigation an Engstellen.

Das Fahrzeughersteller-unabhängige System misst kontinuierlich den Abstand zwischen der mobilen Arbeitsmaschine und möglichen Hindernissen im Fahrweg. Mittels aktiver und adaptiver Bremsunterstützung kann es laut Hersteller situativ auf Kollisionsgefahren reagieren.

Dadurch soll Safe Brake Assist die Verfügbarkeit von mobilen Arbeitsmaschinen im Außenbereich steigern und einen sicheren dynamischen Fahrschlauch ermöglichen. Gleichzeitig entlastet das Sicherheitssystem die Maschinenführer in Gefahrensituationen sowie beim Manövrieren durch Engstellen.

Das Bremsassistenzsystem besteht aus zwei 3D-LiDAR-Sensoren zur Umgebungserfassung und einer Prozesseinheit, die Mess- und Fahrzeugdaten miteinander verknüpft. Auf Basis von Künstlicher Intelligenz entwickelte Signalfilter sollen selbst unter widrigen Umgebungsbedingungen wie Sonnenlicht, Regen, Nebel, Schnee oder Wärmestrahlung eine zuverlässige Detektion von Menschen und Hindernissen gewährleisten.

Safe Brake Assist misst kontinuierlich den Abstand der mobilen Arbeitsmaschine zu Menschen und Objekten im Fahrweg und übermittelt diese Distanzwerte an die Fahrzeugsteuerung. Beim Erkennen einer drohenden Kollision sorgt die adaptive Bremsunterstützung für ein situationsangepasstes Bremsen bis zum vollständigen Fahrzeugstopp, erläutert Sick.

Dies soll nicht nur eine Arbeitserleichterung für den Fahrer sein, sondern auch unnötige Notbremsungen vermeiden, die bei Verdichtungsgeräten wie Straßenwalzen zu Beschädigungen der Teer- oder Asphaltdecke führen können.

Zudem erlauben die hochauflösenden Messwerte der 3D-LiDAR-Sensoren nach Angaben des Unternehmens auch ein präzises Navigieren und Manövrieren von Fahrzeugen in Engstellen, was sich positiv auf die Produktivität der Maschine bei gleichbleibend hohen Sicherheitsstandards auswirken soll.

Sick bietet nach eigener Aussage seit vielen Jahren für die Mobile Automation ein Portfolio von Standardsensoren über intelligente Sensoren mit integrierten Applikationsalgorithmen bis hin zu komplexen Systemlösungen. Zu den Hauptaufgaben der Sensoren und Sensorsysteme gehören Umgebungserfassung und Assistenzlösungen, Motion Control und Positionierung, Smart Data und Connectivity sowie Sicherheit.

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