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Fossilfreier Güterverkehr bis 2050 möglich

Von ABZ
Scania Studie
Die Scania Pathways Studie zeigt, dass fossilfreier Güterverkehr bis 2050 möglich ist. | Foto: Scania

Södertälje/Brunn am Gebirge/Koblenz (ABZ). – Scania, einer der weltweit führenden Anbieter von nachhaltigen Transportlösungen, hat mit der "Pathways Studie" eine umfangreiche Analyse veröffentlicht, die verschiedene Ansätze zur stufenweisen Reduzierung der Kohlenstoffemissionen betrachtet. Die Untersuchung zeigt, wie die Entwicklung zu einem fossilfreien Güterverkehr bis zum Jahr 2050 aussehen könnte. Gleichzeitig wurde die Durchführbarkeit von entsprechenden Prozessen ermittelt. Die Studie bezieht sich auf die drei Transportbereiche Fernverkehr, Verteilerverkehr und den städtischen Busverkehr in den Ländern Deutschland, Schweden, China und USA.

"Es ist durchaus möglich, in unserer Branche völlige CO2-Freiheit im Transportwesen zu erreichen und zwar innerhalb des im Pariser Abkommens festgelegten Zeitrahmens. Allerdings erfordert dies sowohl einen Wandel in einer beispiellosen Geschwindigkeit als auch einen aufrichtigen und gemeinschaftlichen Einsatz des privaten und öffentlichen Sektors", so Henrik Henriksson, President und CEO von Scania.

Es kann lange dauern, bis neue Technologien, im Einklang mit dem allmählichen Wandel des vorhandenen Fahrzeugbestands, großflächig zur Anwendung kommen. Um bis 2050 gänzliche CO2-Freiheit im Transportwesen zu erlangen, müssen die notwendigen Veränderungen daher schon bis 2025 in vollem Gange sein. Das schließt nicht nur neue Technologien ein, sondern auch die Infrastruktur. Außerdem muss im Bereich der neuen fossilfreien Antriebsstrang-Technologien eine durchschnittliche globale Wachstumsrate von mindestens 5 bis 10 Prozentpunkten und eine vollständige Marktdurchdringung bis 2040 erreicht werden. Um dies zu ermöglichen müssen die Transportindustrie und angrenzende Branchen einen schnellen und unmittelbaren Wandel einleiten.

Hier die wichtigsten Schlussfolgerungen der Pathways Studie "Fossilfreier Güterverkehr bis 2050":

Unabhängig davon, welcher Ansatz sich durchsetzen wird oder ob sich eine Mischung aus mehreren, nebeneinander bestehenden Antriebsstrang-Technologien und Infrastrukturen ergeben könnte, erfordert diese Entwicklung nicht nur einen technischen Wandel mit beispielloser Geschwindigkeit, sondern auch die Dekarbonisierung der angrenzenden Industrien. Für großangelegte Entwicklungen der Technologie und der dazugehörigen Infrastruktur müssen ab sofort Finanzierungsmaßnahmen ins Leben gerufen und verbindliche Zusagen getroffen werden. Parallel dazu muss das globale Energiesystem die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen allmählich hinter sich lassen. Genauso entscheidend ist auch, dass die Käufer von Transportdienstleistungen die Nachfrage nach fossilfreien Transport- und Lieferdiensten weiter in die Höhe treiben.

Das Bestreben von Scania im Bereich Nachhaltigkeit federführend zu sein, zeigt nun erste Ergebnisse. Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Pathways Studie wurde erst kürzlich ein Zusammenschluss aus mehreren Unternehmen (Scania, H&M, E.ON und Siemens) ins Leben gerufen, der die Geschwindigkeit der Veränderungen mit sofortiger Wirkung vorantreiben und dem Wandel ehrgeizig die Richtung weisen will.

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