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Dem Kamerakran Flügel verleihen

Vorbereitungen für eine TV-Serien-Produktion auf Schloss Drachenburg erforderten wegen schwieriger Bedingungen den Einsatz eines Minikrans und eines Teleskopstaplers von Beyer-Mietservice.

Von ABZ
Schloss Drachenburg
Die Tücken der historischen Drehstätte – sehr schmale Durchfahrten, unbefestigte Wege, scharfe Kehren und Treppenstufen – machten eine spektakuläre doppelte Kamerakran-Verkranung notwendig. Mit dem Minikran MC 127.3 D/E und dem Teleskopstapler TSS 1840 S wurden dafür nach Unternehmensangaben zwei echte Profis engagiert. | Foto: Beyer-Mietservice

Königswinter (ABZ). – Vorbereitungen für eine TV-Serien-Produktion auf Schloss Drachenburg in Königswinter verlangten die tatkräftige Unterstützung von Beyer-Mietservice. Die Tücken der historischen Drehstätte – sehr schmale Durchfahrten, unbefestigte Wege, scharfe Kehren und Treppenstufen – machten eine spektakuläre doppelte Kamerakran-Verkranung notwendig.

Mit dem Minikran MC 127.3 D/E und dem Teleskop- stapler TSS 1840 S wurden dafür zwei echte Profis engagiert.
Gut gerüstet mit Allradantrieb, Straßenzulassung und Beleuchtung nach StVZO, wurde der Teleporter TSS 1840 S über schmale, steile Wege und Haarnadelkurven auf den Drachenfels berufen. Beim Rangieren und Positionieren zwischen den Parkanlagen punktete er mit Allradlenkung und Präzision. Ausgestattet mit Lasthaken, einer Maximaltragkraft von 4000 kg und bis zu 17,55 m Hubhöhe gelang der sichere Hub des empfindlichen Kamerakrans sowie des Kleinkrans über eine Bruchsteinmauer in den inneren Schlosshof, heißt es von Unternehmensseite.

Hier fiel die Klappe für den Minikran MC, der nach Unternehmnensangaben trotz seiner Kompaktheit über eine maximale Tragkraft von 2930 kg und bis zu 12,66 m Hebehöhe verfügt. Im Vorhof positionierte sich der Raupenkran standsicher mit seinen vier variablen Abstützungen auf engstem Raum. Nun galt es, die wuchtige Teleskopkamera samt Fahrgestell sicher am Kranhaken anzuschlagen und auf einen Altan zu heben. Dies gelang mittels Fernbedienung mit guter Sicht auf das Einsatzgeschehen zentimetergenau.

Weiter "fliegend" meisterte es die Crew, das empfindliche Kameraequipment feinfühlig durch den schmalen Eingang ins Schloss zu zirkeln, wo der Dreh geplant war.

Neben seiner kompakten Bauweise und Flexibilität prädestinierten seine Gummi-Raupenketten den MC 127.3 D/E für diesen Einsatz auf Schloss Drachenburg.

Die schmalen mit Kies ausgelegten Wege im Schlosspark befuhr der mit 4040 kg vergleichsweise leichte Minikran ohne große Punktlast und rangierte wendig um Kurven und entlang von Beeten und Hindernissen. Für schwereres, größeres Hubgerät bot die Örtlichkeit weder eine Zuwegung, noch eine standsichere Aufstelloption.

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