Dresden (dpa). – Für den Wiederauf- und Ausbau des Dresdner Residenzschlosses rechnet Sachsen mit Kosten in Höhe von etwa 389 Mio. Euro. Der Bund beteiligt sich nach Angaben des Finanzministeriums mit 29 Mio. Euro. Für die Rekonstruktion der einstigen Residenz von Sachsens Kurfürsten und Königen wurden bisher 351 Mio. Euro ausgegeben. Allein rd. 35 Mio. Euro wurden seit 2016 in die Wiederherstellung der Paraderäume investiert. Die von August dem Starkenzur Hochzeit seines Sohnes mit einer Kaisertochter im Jahr 1719 prunkvoll eingerichteten Gemächer können ab dem 28. September besichtigt werden. Damit sei eine wichtige Etappe der Schlosssanierung abgeschlossen, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) beim Baustellenbesuch.
dpa
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