Hilden (ABZ) Wie gut schützt ein Helm, wenn der Aufprall oder Schlag nicht von oben, sondern aus einer anderen Richtung kommt? Diese Frage gewinnt auf Baustellen und im professionellen Einsatz an Bedeutung, denn neben herabfallenden Gegenständen zählen auch Ausrutschen, Stolpern und Stürze zu den typischen Unfallrisiken. Eine aktuelle Untersuchung des Virginia Tech Helmet Lab liefrt laut Hersteller Milwaukee nun einen direkten Vergleich, nachdem der Milwaukee Schutzhelm BOLT 200 den ersten Platz unter 38 getesteten Schutzhelmen erreicht.
Das Virginia Tech Helmet Lab ist unabhängiges Forschungslabor der US-amerikanischen Universität Virginia Tech und hat laut Milwaukee in seiner aktuellen Bewertung den BOLT 200 als leistungsstärksten Helm auf dem Markt eingestuft. Die Virginia Tech Helmet Ratings bewerten demnach die Fähigkeit von Helmen, lineare und rotierende Kopfbeschleunigungen bei verschiedenen schrägen Sturzszenarien zu reduzieren. Diese Szenarien sollen schwere, aber überlebbare Unfallereignisse auf Baustellen abbilden.
Der BOLT 200 erhielt laut Hersteller die höchste Bewertung von fünf Sternen und erzielte mit einem STAR Value von 40,74 den niedrigsten und damit besten Wert unter 38 getesteten Schutzhelmen. Helme mit einer höheren Sternebewertung werden demnach mit einem geringeren Risiko für Gehirnerschütterungen und Schädelbrüche in Verbindung gebracht.
Die unbelüfteten Ausführungen des Milwaukee BOLT 200 sind laut Milwaukee über ein Programm der BG BAU förderfähig. Die Anschaffung kann mit bis zu 30 Euro pro Helm bezuschusst werden. Voraussetzung sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der BG BAU.
