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Kautz Bohrtechnik setzt auf Sandvik

Kautz Bohrtechnik setzt seit über 40 Jahren auf Sandvik-Baumaschinen. Der Fokus liegt auf effektiver Bohrleistung in anspruchsvollsten Bedingungen.

Von ABZ
Seit mehr als 40 Jahren
Das Sandvik CT67-Bohrgestänge mit Bohrkrone in den Händen von Olaf Kerker. | Foto: Sandvik

Duisburg (ABZ). – Die Kautz Bohrtechnik GmbH aus Duisburg gehört nach eigenen Angaben zu den bundesweit agierenden Marktführern bei Sprengbohrlöchern in Steinbrüchen. Das Unternehmen setzt seit über 40 Jahren auf Bohrgeräte von Sandvik und betreibt aktuell acht Maschinen der Pantera-Baureihe.

Das 1955 als Transportunternehmen gegründete Familienunternehmen begann Anfang der 1980er Jahre mit Sprenglochbohrarbeiten. Schon damals setzte Kautz auf Anlagen von Tamrock, den Vorgängern der heutigen Marke Sandvik.

Die erste Maschine war eine Tamrock DHH800 ohne Kabine mit separatem Kompressor. Nach dem Übergang zu Sandvik vertraut das Unternehmen seit 1997 der Pantera-Baureihe. Aktuell hat Kautz sieben Sandvik-Tophammeranlagen der Pantera DP1500-Serie im Einsatz, zusätzlich eine Pantera DP1100i und einen Sandvik Ranger DX700 mit drehbarem Oberwagen für Spezialeinsätze unter engen Arbeitsbedingungen. Die jüngste Bereicherung der Flotte ist eine weitere Sandvik Pantera DP1500i, die im März 2025 erstmals bei der MHI in Hildfeld zum Einsatz kam. Im sauerländischen Hildfeld bei Winterberg steht jetzt ein paläozoischer Diabas an. Das Gestein gilt als schwierig, da es massiv und unregelmäßig geklüftet ist.

Insgesamt sind etwa 2000 m Bohrleistung abzuteufen, mit Einzelbohrungen zwischen 16 und 26 m. Pro 10-Stunden-Schicht sollen 250 bis 350 m erreicht werden. "Die Pantera DP1500i ist für uns mittlerweile Standard – nicht, weil sie neu ist, sondern weil sie unter härtesten Bedingungen Tag für Tag zuverlässig abliefert", sagt Olaf Kerker, Bohrmeister und technischer Leiter bei Kautz Bohrtechnik.

Die neue Pantera DP1500i ist mit dem kürzlich eingeführten Bohrgestänge Sandvik CT67 bestückt. Kerker gehörte zu den Bohristen, die den neuen Bohrstahl für Sandvik ein Jahr lang in Deutschland getestet haben.

"Olaf Kerker ist sicherlich einer der erfahrensten Bohrmeister in Deutschland. Er hat ein angeborenes Interesse, sich weiterzuentwickeln und Neues zu testen", sagt Olaf Gruner, Sales Manager Surface Drilling bei Sandvik. Mittlerweile sind bei Kautz drei Maschinen mit dem neuen Bohrstahl im Einsatz. "Das CT67-Gestänge ist tatsächlich geeignet, auch das effizienteste Gerät im Tophammer-Segment spürbar leistungsstärker zu machen", bestätigt Kerker.

Neben der hohen Standzeit des Bohrstahls ermöglicht das Zusammenspiel von Pantera DP1500i und CT67 laut Hersteller höchste Präzision beim Niederbringen der Bohrlöcher.

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