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Digitalisierung, Personal und Bürokratieabbau

Der ZUKUNFT HANDWERK Kongress 2025 in München diskutiert unter dem Motto "Stolz, im Handwerk zu gestalten" über Digitalisierung, Personal und Bürokratieabbau durch Praxisbeispiele, Vorträge und Workshops.

Von ABZ
"Stolz, im Handwerk zu gestalten"
Das Influencer Podium bei der ZUKUNFT HANDWERK 2024 mit dem Titel: "Hat das Handwerk ein Imageproblem?" | Foto: GHM

München (ABZ). – Am 12. und 13. März 2025 findet zum dritten Mal der Kongress ZUKUNFT HANDWERK im ICM München statt. ZUKUNFT HANDWERK ist laut Veranstalter der Treffpunkt des Jahres, um über gewerkeübergreifende Herausforderungen im Handwerk zu diskutieren.

Unter dem Motto "Stolz, im Handwerk zu gestalten", bietet ZUKUNFT HANDWERK mit den Fokusthemen Digitalisierung, Personal und Bürokratieabbau 2025 ein praxisnahes Programm für das Handwerk.

Selbstverwirklichung und Identifikation mit der beruflichen Tätigkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um aktiv an Wandel und Fortschritt mitzuwirken. Das gilt auch im Handwerk. "Der Kongress ZUKUNFT HANDWERK feiert und fördert die Leidenschaft und das Engagement vieler Handwerker für ihren Beruf.

Diese Begeisterung zieht sich durch das Programm des Kongresses, der 2025 daher unter dem Motto 'Stolz, im Handwerk zu gestalten' steht. Mit vielen Praxisbeispielen, Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Netzwerkformaten gehen wir die Themen Digitalisierung, Bürokratieabbau und Personal im Handwerk an", führt Cornelia Lutz (Projektleitung ZUKUNFT HANDWERK) aus.

Digitale Technologien

Die digitale Entwicklung ist auch für das Handwerk mit unzähligen neuen Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen von hoher Relevanz. Bereits zwei Drittel aller Handwerksbetriebe nutzen digitale Technologien und Angebote zur Kommunikation, Prozessoptimierung und Auftragsabwicklung, wie eine Studie des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und Bitkom aufzeigte.

Dennoch besteht noch viel Unsicherheit und Unwissenheit über Möglichkeiten und Risiken und auch über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ZUKUNFT HANDWERK beschäftigt das Thema, wie eine Umfrage auf dem letzten Kongress ergab. Im Bühnenprogramm und in Workshops werden auf dem Kongress 2025 Chancen und Innovationen, die die Digitalisierung für den Handwerksbetrieb bietet, aufgegriffen.

Arbeitgeber erkennen zunehmend, dass ihre Mitarbeitenden eine ihrer wichtigsten Ressourcen sind. Angesichts des Fachkräftemangels haben qualifizierte Mitarbeitende die Wahl zwischen vielen Unternehmen, die um sie werben. Diese Entwicklung macht auch vor dem Handwerk nicht halt, zumal das Handwerk auf junge Talente und ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Auch mehr als 64 Prozent der Befragten auf dem Kongress 2024 gaben an, dass sie das Thema "Fachkräfte und Nachwuchs" beschäftigt.

Für das Handwerk begeistern

Umfassender Arbeitsschutz, Gesundheit am Arbeitsplatz, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Selbstverwirklichung sind daher wichtige Themen. Bei ZUKUNFT HANDWERK werden Themen wie die erfolgreiche Betriebsübergabe oder innovative Wege, junge Generationen für das Handwerk zu begeistern, auf der Bühne diskutiert.

Eine Sonderumfrage des ZDH 2023 macht eine weitere Herausforderung im Handwerk deutlich: Dreiviertel der hier teilnehmenden Handwerksbetriebe, gaben an, dass der bürokratische Aufwand für sie gestiegen sei. Davon betroffen sind viele praktische Bereiche, wie Neugründung, Betriebsübernahme, Auftragsabwicklung oder mehr. ZUKUNFT HANDWERK bietet durch Netzwerkformate die Möglichkeit, einerseits in den disziplinübergreifenden Austausch zu gehen, Themen zu bündeln und an die Politik zu tragen, aber auch Lösungen kennenzulernen, die den Arbeitsalltag vereinfachen und den bürokratischen Aufwand entschlacken.

Aussteller wie beispielsweise das Deutsche Vergabeportal präsentieren vor Ort ihre Lösung für weniger Papierarbeit, höhere Transparenz, digitale Prozesse und weniger Verwaltungsaufwand.

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