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Dienstleister erhält eine 50-Tonnen-Waage

Die Firma Waagen Kiesel stellt bei einem Tag der offenen Tür ihren neuen Büroerweiterungsbau und die Montage einer 50-Tonnen-Waage vor, die öffentlich zugänglich ist.

Von ABZ
Tag der offenen Tür
Montage einer vergleichbaren Fahrzeugwaage bei einem Kunden. | Foto: Klaus Kiesel

Burkardroth (ABZ). – Mit einem Tag der offenen Tür stellt die Firma Waagen Kiesel in diesem Tagen ihren Erweiterungsbau vor. Als Höhepunkt des Events stand die Live-Montage einer Großwaage für Lasten bis zu 50 Tonnen auf dem Programm.

Wiegen so einfach wie Tanken – ausgestattet mit einem SB-Terminal und damit jederzeit und für jedermann zugänglich – dies ist zukünftig in der Gemeinde Burkardroth möglich. Freuen dürfte dies vor allem Landwirte und Spediteure sowie alle, die darauf achten müssen, dass sie ihre Fahrzeuge nicht überladen. Dazu zählen beispielsweise Urlauber, die mit Reisemobilen auf Tour gehen, und nicht zuletzt öffentliche Stellen, um Überladungen zu kontrollieren.

Wiegeanlässe gibt es demnach reichlich, eine öffentliche zugängliche, geeichte Fahrzeugwaage habe man im Landkreis Bad Kissingen bisher vergebens suchen können. Verantwortlich für den Lückenschluss ist die Waagen Kiesel einer der führenden Hersteller von Großwaagen im deutschsprachigen Raum. Auf ihrem Betriebsgelände in Burkardroth findet das neue Bauwerk seinen Platz.

Die aufsehenerregende Montage an der dafür vorbereiteten Stelle ist im Rahmen des Firmenevents vorgesehen, bei dem das Unternehmen seinen neuen Büroerweiterungsbau einweihen möchte. Der 150 Quadratmeter große Erweiterungsbau ist die Antwort auf das kontinuierliche Wachstum des Waagenherstellers, der 2005 gegründet wurde und acht Jahre später an den heutigen Standort mit der Adresse Strenge Tür 6 umzog. In dem in Holzständerbauweise an der Stelle eines Großraumbüros errichteten Neubau wurden die bisherigen Räumlichkeiten neu aufgeteilt und zusätzliche Räume geschaffen.

Neu sind Chefbüro, Technikerraum, Besprechungsraum, Aufenthaltsraum und sanitäre Anlagen mit Umkleide. Gut eine halbe Million Euro investierte die Familie Kiesel in das Bauwerk und beauftragte dafür ausschließlich Gewerke aus der Region. Damit bekräftigt sie, die sich als "Rhöner Waagenbauer" versteht", ihre Verbundenheit mit der Heimat. "Wir sind glücklich, mit dem Erweiterungsbau nach den Fertigungs- und Lagerhallen auch den Büros den dringend benötigten Freiraum zu geben, damit sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin wohlfühlen", sagt Firmengründer und Geschäftsführer Klaus Kiesel und spricht von einem echten Mehrwert für sein Unternehmen.

Nicht nur aufgrund der stabil guten Auftragslage blickt er optimistisch in die Zukunft. Die nächste Generation ist bereits in der Geschäftsführung tätig und wird den Betrieb in die Zukunft führen. Auch die vier Enkel stehen schon in den Startlöchern.

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