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Wienerberger übernimmt Creaton

Von ABZ
Verhandlungen abgeschlossen
Der bisherige CEO der Creaton-Gruppe Sebastian Dresse (r.) übernimmt die Geschäftsführung der Wienerberger Deutschland und berichtet an Jürgen Habenbacher (COO Region Germany & Poland der Wienerberger Gruppe), der nach den eigenen Angaben zufolge erfolgreichen Jahren in Deutschland einen erweiterten Verantwortungsbereich führt. | Foto: Wienerberger

Hannover (ABZ). – Der Tonbaustoff-Anbieter Wienerberger hat die Übernahme der seit mehr als 130 Jahren am Markt erfolgreichen Creaton GmbH (Wertingen/Bayern) abgeschlossen.

Die acht deutschen Creaton-Produktionsstandorte in Bayern, Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen werden laut eigener Aussage in das Unternehmen integriert. Die Marke Creaton soll erhalten bleiben. Künftig arbeiten knapp 2000 Beschäftigte unter einem Dach.

Die Akquisition war im Dezember 2022 eingeleitet worden und unterlag der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, wie die Firmen betonen. Der jetzt genehmigte Erwerb stärke die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im bedeutenden Markt nachhaltiger Produkte und Lösungen für energieeffizienten Neubau, im Markt der Bestandssanierung sowie im Wasser- und Energiemanagement.

Die Vorreiterrolle von Wienerberger bei Innovation und Dekarbonisierung im Bereich der Steildachlösungen wird durch die Akquisition weiter gefestigt, so die Geschäftsführung. Auch Umwelt- und Klimaziele würden durch den Zusammenschluss und den Einsatz intern entwickelter Technologien schneller und wirtschaftlicher erreicht. Der bisherige CEO der Creaton-Gruppe Sebastian Dresse übernimmt die Geschäftsführung der Wienerberger Deutschland und berichtet an Jürgen Habenbacher, COO Region Germany & Poland der Wienerberger Gruppe, der nach den erfolgreichen Jahren in Deutschland einen erweiterten Verantwortungsbereich führt.

Wienerberger hat sich nach eigenen Angaben in den Anwendungsbereichen Wand, Fassade und Freiflächen einen ausgezeichneten Ruf geschaffen. Creaton ist nicht nur ein bedeutender Hersteller von Tondachziegeln und Betondachsteinen, sondern verfügt auch über ein breites Sortiment an Solartechnik und Dachsystemzubehör.

Jürgen Habenbacher, Chief Operating Officer Region Germany & Poland, erläutert dazu: "Die Zusammenführung zwei so starker Unternehmen und Marken unter einem Dach ist ein starkes Signal und eine große Verantwortung. Unsere gemeinsame Expertise und Innovationskraft ermöglichen es uns, zukunftsweisende Lösungen für den Neubau und die Renovierung zu entwickeln und unsere Position weiter zu stärken. So ebnen wir den Weg für eine nachhaltige Zukunft, die allen Generationen zugutekommt."

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