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Rollout der Teleskoplader-Generation vollzogen

Liebherr hat den Rollout seiner Teleskoplader-Generation 6 abgeschlossen. Mit überarbeiteten Kabinen und neuen Assistenzsystemen bieten die Maschinen gesteigerte Tragfähigkeit und Wendigkeit.

Von ABZ
Wendigkeit und geringer Verschleiß
Der T48-8S in Aktion und Recycling wird zum Erfolg, so der Hersteller. | Foto: Liebherr

Telfs/Österreich (ABZ). – Liebherr hat den Rollout seiner Teleskoplader-Generation 6 abgeschlossen. Die komplette Modellpalette steht nach Herstellerangaben nun weltweit zur Verfügung. Mit dem neuen Modell T 48-8s erweitert das Unternehmen sein Angebot in der 8-Meter-Hubhöhenklasse.

Die Teleskoplader der Generation 6 verfügen über neu gestaltete Kabinen, überarbeitete Joystick-Bedienelemente und erweiterte Assistenzsysteme. Laut Liebherr sollen diese Neuerungen für mehr Komfort und Sicherheit im täglichen Einsatz sorgen.

Die Tragfähigkeit der "S"-Modelle wurde nach Angaben des Herstellers um bis zu 9 % auf maximal 4,2 t gesteigert. Der hydrostatische Fahrantrieb bleibt ein charakteristisches Merkmal aller Liebherr-Teleskoplader und soll für Wendigkeit, geringen Verschleiß und gute Kraftübertragung sorgen.

Die neue Fahrerkabine wurde laut Liebherr ergonomisch überarbeitet. Das außenliegende ROPS/FOPS-Gitter soll für bessere Rundumsicht sorgen. Die Lenksäule benötigt nur 3,5 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Bei den "S"-Modellen ist der Joystick mit elektronischer Vorsteuerung direkt in den Fahrersitz integriert.

Zur Sicherheitsausstattung gehören LED-Beleuchtungssysteme, neue Warnleuchten und akustische Gurtwarnungen. Die Assistenzsysteme umfassen eine verbesserte feinhydraulische Steuerung, Schaufelschüttelung und automatisches Powermanagement.

Der neue T 48-8s markiert den Einstieg von Liebherr in die 8-Meter-Hubhöhenklasse. Das Modell basiert auf der Plattform des größeren T 55-7s und richtet sich an industrielle Anwendungen. Mit einer Reichweite von acht Metern soll die Maschine Vorteile beim Beladen von Lkw oder beim Materialumschlag in beengten Industrieumgebungen bieten. Das hydrostatische Antriebskonzept soll zu geringerem Kraftstoffverbrauch und reduzierten CO2-Emissionen beitragen. Das intelligente Hydraulikmanagement minimiert laut Hersteller die Energieverluste. Die Produktion erfolgt im Werk Telfs unter Einsatz moderner Fertigungsverfahren.

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