München (ABZ). – ZUKUNFT HANDWERK, das größte Kongress- und Netzwerkformat aus dem Handwerk, brachte zum zweiten Mal alle wichtigen Akteure im Handwerk zusammen, wie die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH betont.
Drei Tage lang bot der Kongress im ICM in München dem Unternehmen zufolge die einzigartige Gelegenheit, sich gewerkeübergreifend auszutauschen.
In wichtigen handwerkspolitischen Formaten und Diskussionen wie der Eröffnung durch den Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck und den Bayerischen Ministerpräsident Markus Söder oder dem Münchener Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzler Scholz spielte der vom Handwerk aufgerufene Appell "Zeit, zu machen" die zentrale Rolle. Parallel zu dem Fachkongress feierte die Internationale Handwerksmesse als Publikumsmesse ihr 75-jähriges Jubiläum.
"Von der ZUKUNFT HANDWERK als der größten Veranstaltung aus dem Handwerk für das Handwerk haben wir die notwendigen Signale zum Aufbruch und von Zuversicht an Politik und Gesellschaft ausgesendet! Es ist Zeit, zu machen, das haben wir verdeutlicht", resümiert Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).
ZUKUNFT HANDWERK adressiert in verschiedenen Formaten vor allem Handwerkerinnen und Handwerker, die die Themen der Zukunft vorantreiben: Drei Tage lang traf die Zimmerin auf den Bäcker, der Tischler auf den Politiker, die Metall-Influencerin auf die Steinmetzin und der Elektriker auf die Verbandsvorsitzende.
Theorie und Praxis, Tradition und Digitalisierung, Workshops und Bühnenprogramm, Ausstellungsbereich und Innovationsparcours – das Angebot überzeugte rund 2600 Teilnehmer im ICM in München, betont der Veranstalter.
Herzstück des Kongresses waren neben dem Ausstellungsbereich die zwei Bühnen mit insgesamt 1470 Minuten Programm und 93 Vortragenden mit unter anderem einem Best Practice der Kuhn Elektro Technik GmbH zur Fachkräftegewinnung oder praxisnahen Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz im Handwerk.
Aktiv wurde es mit Felix Neureuther beim Vortrag "Fitter, schneller und gesünder werden im Handwerk. Beweg dich schlau.", der die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern in den Fokus rückte.
Die Auszeichnung "Die Mutmacherin" für Frauen im Handwerk wurde erstmals mit dem Lifestyle-Magazin freundin ins Leben gerufen.
Das Ziel: Frauen im Handwerk sichtbarer zu machen. Ausgezeichnet wurden Annika Möhrke und Monika Schaffner. Möhrke lässt ihren Traum vom Haarsalon endlich wahr werden und eröffnet – inzwischen mit Meistertitel – in Kürze ihren eigenen Betrieb.
Schaffner begann ihre Karriere als Sporttherapeutin und ist heute Meisterin in der Elektrotechnik. Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnete sie ihren eigenen Meisterbetrieb. Annika Möhrke dazu: "Wenn man etwas wirklich möchte, schafft man alles. Vorbereitung ist das A und O, und man muss mutig sein – könnte ja gut werden." Zum Abschluss des Kongresses pitchten sechs Finalisten aus verschiedenen Gewerken bei dem Format "Nachfolge und Neugründung – der Pitch im Handwerk" vor den Investorinnen Tijen Onaran und Dagmar Wöhrl aus der TV-Show "Die Höhle der Löwen" sowie dem Handwerkspräsidenten Jörg Dittrich um die jeweils beste Idee.