Amstetten (ABZ). – Zukunft braucht Herkunft. Das weiß vor allem die Braun-steine GmbH, die in diesem Jahr mit Stolz ihren Geburtstag begeht: 2025 feiert das Unternehmen das 150-jährige Firmenjubiläum.
Es ist eine Zahl, die von Qualität, Beständigkeit und Erfolg erzählt, aber auch von Mut zu Veränderung, unternehmerischen Meilensteinen und einem starken Sinn für Gemeinschaft.
Einst Königlicher Hoflieferant am württembergischen Hof, zählt der Familienbetrieb heute zu den führenden Anbietern moderner Betonsteinsysteme. Mit zukunftsweisenden Produktideen und visionären Begrünungskonzepten ist das Unternehmen nach eigenen Angaben fest verwurzelt an der Seite seiner Partner und ebnet gemeinsam mit ihnen den Weg für eine nachhaltige Gestaltung urbaner und privater Freiräume.
Den buchstäblichen Grundstein für das heutige Unternehmen legte Firmengründer Martin Braun 1875 als Steinmetzmeister mit einem Baubetrieb, der 1907 mit dem Betrieb eines Kalksteinbruchs und in den Folgejahren zügig um weitere Geschäftsbereiche erweitert wurde. Aufgrund der besonderen Produktgüte erfolgte 1914 vom württembergischen König Wilhelm II. persönlich die Ernennung zum Königlichen Hoflieferant. Ein Titel, der schon früh die Qualität des Produktsortiments würdigte und zugleich eine Vertiefung des Firmenwissens rund um die Herstellung von Kunststeinen – den Vorläufern der heutigen Betonwerksteine – förderte.
Geprägt von Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und politischem Weltgeschehen gelang es dem Unternehmen in den folgenden Jahrzehnten, seinen Wachstumskurs stetig fortzusetzen: Als wichtiger Ideengeber für die Ausgestaltung städtischer Räume und Straßen, im Hoch- und Tiefbau sowie im Garten- und Landschaftsbau. Heute ist der Hersteller für innovative und hochwertige Pflaster- und Mauersteinsysteme als fester Bestandteil der Steinbranche überregional bekannt und erwirtschaftet mit rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von circa 30 Millionen Euro. 150 Jahre braun-steine zeichnen leut Unternehmen rückblickend nicht nur den Weg eines erfolgreichen Familienunternehmens, das heute von Felix Braun und Wilfried Braun geleitet wird und damit bereits in der fünften Generation angekommen ist.
Zugleich offenbart das Jubiläum die vielfältigen Dimensionen, in denen sich Stein neu denken und weiterentwickeln lässt, sagt das Unternehmen von sich selbst. Vom populären Pflasterstein TEGULA Roma, der 1981 eingeführt wurde, über das 1992 entwickelte Pflastersteinsystem ARENA, bis hin zum aktuellen POLYLINE-Pflaster, das unmissverständlich kennzeichnet, wohin der Weg für braun-steine geht – in eine grüne, innovative Zukunft.
"Alles auf Grün" ist demnach der zentrale Gedanke, der den Steinproduzent in seinem außergewöhnlichen Jubiläumsjahr begleitet. Die Initiative soll die ökologische Verantwortung für ein umweltgerechtes, zukunftsfähiges und nachhaltiges Bauen, der sich das Familienunternehmen stellt, unterstreichen.
Als wichtiger Partner im Garten- und Landschaftsbau sowie als einer der führenden Erzeuger von innovativen Betonsteinsystemen investiert braun-steine daher maßgeblich in die Förderung und Entwicklung klimagerechter Steinprodukte. Dafür wurde der Produzent bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Umweltsiegel "Der Blaue Engel".
"Es ist uns wichtig, die Zukunft mitzugestalten. Eine Zukunft, die die Natur schützt, aus der alle Rohstoffe für unsere Produkte kommen. Und eine, die kommenden Generationen ein gutes Leben ermöglicht", das sei gelebte Wertschätzung gegenüber der Welt, gegenüber Kindern und auch unseren Kunden und Mitarbeitern, heißt es im Unternehmen.
Neben aller Theorie werde die praktische und messbare Umsetzung geschätzt. Zentraler Baustein hierfür ist laut Braunsteine die Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen. Eine wichtige Stellschraube dafür sei das 2015 eingeführte Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 zur Steigerung der Energieeffizienz und zum ressourcenschonenden Umgang mit Energie.
Im Unternehmen sei man stolz darauf, dass die eigene Treibhausgasbilanz seit 2018 um 54 Prozent reduziert werden konnten.
Basis für diesen Erfolg war demnach in erster Linie die Umstellung des kompletten Bedarfs an elektrischer Energie auf zertifizierten Öko-Strom in Verbindung mit der Installation einer großflächigen Photovoltaikanlage. "An diesem Erfolg arbeiten wir weiter und setzen alles daran, unseren CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten", hieß es.