Halle/Westfalen (cw). – Karlgünter Eggersmann, Geschäftsführer der Eggersmann Gruppe, feiert sein 40. Firmenjubiläum. Am 28. März 1985 trat er als Bauingenieur in das Bauunternehmen Fechtelkord & Eggersmann ein und übernahm 1998 die Geschäftsführung von seinem Vater Antonius Eggersmann.
In einer Rede bedankte sich Geschäftsführer Thomas Hein bei Karlgünter Eggersmann im Namen aller Mitarbeiter für seine Leistung als Geschäftsführer. Hein hob dabei den Geschäftssinn von Karlgünter Eggersmann hervor: "Chancen nicht nur zu erkennen, sondern auch den Mut zu haben, sie zu nutzen – das ist vielleicht die wichtigste unternehmerische Eigenschaft von Karlgünter Eggersmann."
In seinen 40 Arbeitsjahren hat Karlgünter Eggersmann nach Angaben des Unternehmens die Transformation des einzelnen Bauunternehmens zu einer breit aufgestellten und international aktiven Unternehmensgruppe vorangetrieben. Bereits 1985 setzte er die Gründung eines Ingenieurbüros durch und legte mit der integrierten Planung den Grundstein für die Entwicklung des Bauunternehmens zum Generalübernehmer.
Heute gliedert sich die Eggersmann Gruppe in drei autarke Geschäftseinheiten: "bauen", "recyceln" und "kompostieren". Alle drei Geschäftseinheiten sind eigene Unternehmensverbände, die aus unabhängig agierenden Gesellschaften bestehen. Das Bauwesen setzt sich aus drei Bauunternehmungen sowie einem Betonfertigteilwerk und einem Objektmanagement zusammen, die Projekte in ganz Deutschland realisieren.
Die Kompostiersparte erzeugt aus in Ostwestfalen-Lippe anfallenden Bioabfällen Kompost für die Landwirtschaft sowie grüne Energie. Sie verfügt über sieben Standorte und besteht aus einer Betriebs- und einer Vertriebsgesellschaft. Der Recyclingbereich ist international aktiv und setzt sich aus Gesellschaften für den Bau von mobilen und stationären Recyclingmaschinen sowie zwei Generalunternehmern für den Anlagenbau zusammen.
Laut Unternehmensangaben basiert die Zusammensetzung der Gruppe auf den Leitgedanken standardisierter Bauweise, nachhaltiger Abfallbehandlung und ganzheitlicher Projektbetreuung. Karlgünter Eggersmann setzt sich seit 1985 für standardisierte Konzepte ein, um Bauprojekte kosten- und zeiteffizienter zu gestalten. Zu seinen ersten Projekten zählten standardisierte Güllebehälter für die Landwirtschaft, später folgten Kläranlagen und schließlich die Spezialisierung auf biologische Abfallbehandlungsanlagen.
Das Prinzip "Planen – Bauen – Betreiben" als Generalunternehmer ist sowohl im Bauwesen als auch in der Recyclingsparte verankert. "Es ist Ausdruck seines Bestrebens nach ganzheitlichen und dauerhaften Partnerschaften", bemerkte Thomas Hein in seiner Rede. "Als Freund und Weggefährte weiß ich, dass dieses Streben nach Zuverlässigkeit und Beständigkeit Karlgünter Eggersmann im Privaten genauso wichtig ist, wie im Beruflichen."