Schaan/Liechtenstein (ABZ). – Die Hilti Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Schweizer Franken erzielt. Der Umsatz stieg um 1,9 Prozent in Lokalwährungen. Die starke Aufwertung des Schweizer Frankens führte zu einem negativen Währungseffekt von 4,0 Prozentpunkten auf den Umsatz.
Der Gesamtumsatz der Hilti Gruppe lag bei 6,3 Milliarden Schweizer Franken (-2,1 Prozent). Aufgrund anhaltend hoher Investitionen und negativer Währungseffekte sank das Betriebsergebnis um 5,3 Prozent auf 728 Millionen Schweizer Franken.
"Das vergangene Jahr war weltweit von anhaltender Unsicherheit geprägt und wir mussten durch ein radikal verändertes Zollumfeld navigieren. Trotzdem konnten wir die Produktivität im operativen Geschäft steigern und haben erheblich in unsere Zukunft investiert. So können wir 2026 aus einer Position der Stärke angehen", sagt CEO Jahangir Doongaji.
Der Umsatz in der Region Amerika stieg um 9,3 Prozent in Lokalwährungen. Trotz des dynamischen Zollumfelds wurde im US-Markt ein solides zweistelliges Wachstum erzielt. In Europa ging der Umsatz in einer insgesamt schwachen Baukonjunktur zurück (-1,9 Prozent in Lokalwährungen).
Die Region Mittlerer Osten/Afrika verzeichnete ein Wachstum von 12,9 Prozent in Lokalwährungen, angetrieben durch die zunehmende Bautätigkeit im Mittleren Osten. In Asien/Pazifik sank der Umsatz um 2,1 Prozent in Lokalwährungen, hauptsächlich aufgrund des schwierigen Umfelds in Nordasien.
Die Hilti Gruppe hat 2025 weiterhin stark in Innovation investiert und mehr als 70 neue Produkte und Services auf den Markt gebracht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 459 Millionen Schweizer Franken, was 7,3 Prozent des Umsatzes entspricht.
Das Softwaregeschäft gewann weiter an Dynamik: Der jährlich wiederkehrende Umsatz stieg um 28,0 Prozent und der etablierte Kundenstamm lag über 25.000. Zudem wurde das Produktions- und Lieferantennetzwerk in Amerika, Osteuropa und Indien weiter ausgebaut. Ende 2025 beschäftigte die Hilti Gruppe 34.420 Teammitglieder, ein Zuwachs von 67 Mitarbeitenden (+0,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.
Das Betriebsergebnis ging im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent beziehungsweise 41 Millionen Schweizer Franken auf 728 Millionen Schweizer Franken zurück. Der negative Währungseffekt auf das Betriebsergebnis betrug 38 Millionen Schweizer Franken.
Mit 516 Millionen Schweizer Franken lag der Reingewinn 8,0 Prozent beziehungsweise 45 Millionen Schweizer Franken unter dem Vorjahreswert, einschließlich eines negativen Währungseffekts von 74 Millionen Schweizer Franken.
Die Umsatzrendite ging leicht auf 11,6 Prozent zurück (2024: 12,0 Prozent), während die Kapitalrendite um 1,1 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent sank. Der freie Cashflow erreichte 545 Millionen Schweizer Franken (2024: 379 Millionen Schweizer Franken).
Für 2026 erwartet die Hilti Gruppe ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich in Lokalwährungen und ein ähnliches Umsatzrendite-Niveau wie 2025. Entsprechend der Strategie Lead 2030 werden Innovationen in den Bereichen Hardware, Software und Services weiter vorangetrieben. Darüber hinaus wird laufend in die kontinuierliche Verbesserung der Kundenerfahrungen investiert.