Bremen (ABZ). – Die Zech Bau SE hat zum 1. August 2023, den Geschäftsbetrieb der Wolff Hoch- und Ingenieurbau GmbH & Co KG im Rahmen eines Asset-Deals erworben, teilte das Unternehmen mit. Der Übergang werde zum 1. September 2023 angestrebt.
Wolff Hoch- und Ingenieurbau hatte das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zum 1. Januar 2023 eröffnet. Nach er Übernahme soll das Traditionsunternehmen als selbstständige Niederlassung in Saarbrücken in die Bausparte der Zech Group SE integrieret werden. Die rund 80 Mitarbeiter, wovon rund 50 gewerbliche Mitarbeiter seien, laufende und geplante Projekte sowie das Anlagevermögen werden übernommen, hieß es. Wolff Hoch- und Ingenieurbau ist ein 1892 gegründetes Bauunternehmen mit Sitz in Saarbrücken. Schwerpunkt der Leistungen sind Planung, Fachplanung und Ausführung aller Gewerke aus einer Hand, im Hochbau ist Wolff im Roh- als auch Schlüsselfertigbau aktiv. Zu den Kunden zählten öffentliche und private Auftraggeber mit dem Fokus auf Bürogebäude, Industriegebäude, Kliniken und Pflegeheime.
Mit der Übernahme von Wolff Hoch- und Ingenieurbau übernimmt Zech Bau ein leistungsstarkes und schlagkräftiges Team mit einer Vielzahl an Kompetenzen und guter Marktkenntnis, informiert Zech. Durch den Erwerb der regional starken und bekannten Marke erfolge eine Weiterentwicklung im Segment Industriebau, Gesundheit und Logistik sowie eine Erweiterung der Marktposition im Saarland und Rheinland-Pfalz.
"Wir freuen uns mit der Übernahme durch die Zech Bau SE eine schnelle und gute Lösung im Sinne der Mitarbeiter und Kunden gefunden zu haben", bestätigt der Saarbrücker Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Marc Herbert, der als Generalbevollmächtigter das Eigenverwaltungsverfahren betreut hat.
"Wir begrüßen die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz herzlich und sind uns sicher, mit ihnen zusammen unsere Leistungstiefe und Schlagkraft im Saarland und Rheinland-Pfalz sowie in die Region Rhein-Neckar deutlich ausbauen zu können", ergänzt Harald Supper, Vorstand Zech Group SE. Der Vollzug stehe noch unter der Voraussetzung der Freigabe durch das Bundeskartellamt, womit zeitnah gerechnet werde.