Erndtebrück (ABZ). – Recyclingbetriebe kämpfen regelmäßig mit einem kostspieligen Problem: Bei der Anlieferung von Abfällen wie Holz, Metall oder Glas verteilen sich Teile auf den umliegenden Flächen und werden zur Gefahrenzone für Lkw-Reifen.
Die Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH aus Erndtebrück bietet mit den KehrFix-Maschinenbesen laut eigener Aussage eine Lösung an. Nach Angaben des Herstellers verursacht ein Reifenschadenkostet viel Geld – abhängig davon, ob eine Reparatur möglich ist oder ein kompletter Austausch des Reifenpaares erforderlich wird. "Ein Reifenschaden verursacht schnell Kosten, die durchschnittlich zwischen 550 und 1650 Euro liegen – je nachdem, ob er repariert werden kann oder sogar der Austausch eines Reifenpaares nötig ist", erklärt Gerd Weber, Geschäftsführer der Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH.
Bis zu 20 Borstenreihen
Der KehrFix-Anbaubesen ist laut Hersteller seit mehr als 15 Jahren am Markt verfügbar. Mit dem System können Anlieferflächen nach jeder Lkw-Anlieferung gereinigt werden. Die Besen verfügen über bis zu 20 Borstenreihen und erreichen Arbeitsbreiten von maximal vier Metern. Selbst schwere Materialien lassen sich nach Herstellerangaben von einem Radlader oder Bagger wegfegen.
Die auswechselbaren Borsten zeichnen sich laut Weber durch eine lange Standzeit aus. "Selbst bei intensivem Einsatz auf harten Untergründen wie Beton oder Asphalt bieten sie über einen langen Zeitraum hinweg zuverlässige Leistung, sodass unsere Kunden über Jahre ohne nennenswerten Wartungsaufwand arbeiten können", so Weber.
Organisierter Betriebsablauf
Die praktischen Erfahrungen bestätigen den Nutzen des Systems. Ein Betriebsleiter eines Recyclingunternehmens berichtet: "Herr Weber, seit der KehrFix bei uns im Einsatz ist, ist die Zahl der Reifenschäden quasi auf Null zurückgegangen. Interessant zu beobachten ist auch, dass der KehrFix wegen der schnellen Möglichkeit, ihn vom Fahrersitz aus mit dem Trägergerät aufzunehmen, auch wirklich genutzt wird.
Bei unseren früheren rotierenden Kehrmaschinen wollte niemand die Ölschläuche an- und abklemmen – also wurde nicht gefegt. Außerdem war bei den herkömmlichen Maschinen ständig etwas kaputt, undicht oder verbogen." Nach Herstellerangaben rechnet sich die Investition durch die Vermeidung teurer Reifenschäden in kurzer Zeit. Die einfache Handhabung führe zu einer konsequenten Anwendung und sorge für einen organisierten und sicheren Betriebsablauf.