Amsterdam/Niederlande (ABZ). – Die Stadt Amsterdam erwirbt 40 Elektro-Lkw DAF XD für die Müllabfuhr. Die DAF XD Electric 6x2 FAN werden 2026 mit verschiedenen Aufbautypen ausgeliefert, die jeweils auf eine bestimmte Anwendung ausgelegt sind, teilt der Hersteller mit.
Die Bestellung vollelektrischer DAF-Lkw sei Teil des Bestrebens der Stadt Amsterdam, CO2- und andere Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Fahrzeuge werden über den DAF-Partner Truckland sowie VDL-Translift geliefert, der für einen Teil des Aufbaus zuständig ist. Aufbauherstellerfreundlichkeit des XD Electric Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung der Stadt Amsterdam für den DAF XD Electric war die Kompatibilität mit verschiedenen Aufbauten. Ab Werk können die Batteriepakete an unterschiedlichen Positionen am Fahrgestell montiert werden, so dass Aufbauhersteller keine elektrischen Komponenten verlagern müssen und ausreichend Platz für die Montage von Ausrüstung wie Stabilisatorbeinen vorhanden ist.
Die Stadt Amsterdam berücksichtigte auch die Strategie von DAF, Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) zu verwenden, informiert der Hersteller. LFP-Batterien enthalten kein Kobalt oder Nickel und haben demnach eine lange prognostizierte Lebensdauer, wodurch sie ideal für den Einsatz in Lkw geeignet sind. Sie können wiederholt auf bis zu 100 Prozent aufgeladen werden, ohne dass die Leistung oder Zuverlässigkeit beeinträchtigt wird. Sie seien zudem thermisch sehr stabil und gewährleisten so die Sicherheit in Anwendungen wie diesen.
Der DAF XD eigne sich durch hervorragende Sicht aus dem Fahrerhaus und einer niedrigen Einstiegsstufe hervorragend für die Müllabfuhr in innerstädtischen Gebieten wie in Amsterdam. Die große Windschutzscheibe, die niedrigen Türrahmen und die serienmäßige DAF-Corner-View-Kamera auf der Beifahrerseite bieten dem Fahrer eine herausragende Sicht auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie spielende Kinder, Fußgänger und Radfahrer, verspricht der Hersteller.
Der niedrige Einstieg mit nur zwei ergonomisch angeordneten Trittstufen soll den Zugang zum Fahrerhaus erleichtern, das über bis zu drei Sitze verfügt.