Hamm (ABZ). – Seit 2019 wurden bereits drei Meisterlehrgänge zum "Geprüften Meister für Abbruch und Betontrenntechnik" im Ausbildungszentrum Hamm abgeschlossen. Daraus resultierend zählen die Betonbohr- und -sägebranche sowie die Abbruchbranche bisher 24 junge Meister ihres Fachs. "In diesem Jahr suchen wir wieder die 'Meister von morgen', denn im September wollen wir mit einer neuen Meisterklasse für die Betonbohr- und -sägebranche sowie die Abbruchbranche starten", erklärt Anna Nierhaus, Bereichsleiterin für Fort- und Weiterbildung im ABZ Hamm.
"Interessierte Unternehmen oder deren Mitarbeiter beraten wir sowie Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung vom Fachverband Betonbohren und -sägen, im Vorfeld gern. Anmeldungen sind bis Ende Juli 2025 möglich." Die Meisterausbildung dauert rund acht Monate und umfasst rund 1200 Unterrichtsstunden in Vollzeit und ist in drei Module aufgeteilt: die "Ausbildereignung AEVO", "Grundlegende Qualifikation" und "Handlungsspezifische Qualifikation". Alle Module werden jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen. Details zu den Inhalten sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es auch unter www.bauakademie-west.de, Stichwort in der Suche: "Meister Abbruch und Betontrenntechnik".
Der Zugang zur Meisterausbildung richtet sich nach der Qualifizierung innerhalb der Branche. So können ausgebildete Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik bereits direkt nach ihrem Abschluss die Meisterausbildung starten, auch wenn dies mit Blick auf die fehlende praktische Erfahrung nicht empfehlenswert ist. Quereinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Baubranche benötigen zusätzlich mindestens ein Jahr Berufserfahrung im BBS- oder Abbruchbereich. Quereinsteiger mit einer sonstigen Ausbildung müssen eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Branche vorweisen. Auch ungelernte Arbeiter haben bei geeigneter Qualifikation und mindestens vier Jahren Berufspraxis die Chance auf den Meistertitel.