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Kamera zur Fußgängererkennung

Hyster hat eine neue Fußgängererkennungskamera entwickelt, die präzise bis 5 m erkennt und Fahrer automatisch warnt. Das System fördert Sicherheit durch akustische und optische Signale sowie automatische Abbremsung.

Von ABZ
Anpassung an verschiedene Umgebungen
Das System passt sich verschiedenen Beleuchtungs- und Umgebungsbedingungen an und kann sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen eingesetzt werden. | Foto: Hyster

Cleveland/USA (ABZ). – Hyster hat eine neue Kamera zur Fußgängererkennung eingeführt. Sie ergänzt das Fahrerassistenz-Technologiesystem Hyster Reaction. Die Kamera erfasst nach Herstellerangaben Fußgänger in einer Entfernung von bis zu 5 m präzise durch ein 110-Grad-Sichtfeld.

Das System warnt den Gabelstaplerfahrer automatisch, wenn es einen Fußgänger erkennt. Es ist mit akustischen, optischen und optionalen Traktionswarnungen erhältlich. Wird ein Fußgänger erkannt, weist eine Sprachansage darauf hin, dass sich ein Fußgänger in der Nähe des Staplers befindet. Eine Leuchte auf der Anzeige zeigt zudem an, in welcher Zone sich die Person befindet.

Traktionsalarme gehen laut Hersteller noch einen Schritt weiter. Sie bremsen den Stapler automatisch und allmählich ab, während der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug behält. Dieser Abbrems-Effekt soll seine Aufmerksamkeit erregen, damit er dem erkannten Fußgänger ausweicht, indem er bremst und/oder ausweicht.

"Das Situationsbewusstsein der Fahrer ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit von Fußgängern und Staplern. Mit unseren kontinuierlichen Investitionen in die Hyster Reaction-Assistenzlösungen möchten wir den Fahrern zusätzliche Unterstützung für ein umsichtiges Arbeiten bieten", sagt Daniel Heap, Manager, Product & Commercial – Technology & Connected Fleet bei Hyster.

"Mit der Fußgängerwarnlösung verfolgen wir unser Ziel, leicht verständliche und benutzerfreundliche Technologien für die Fahrer bereitzustellen, die zuverlässig in realen Anwendungen funktionieren – egal, ob im Holzlager, auf Baustellen oder in der Schwerindustrie."

Für die Entwicklung des Fußgängererkennungssystems wurden nach Herstellerangaben umfangreiche fotografische Daten aus Arbeitsumgebungen eingesetzt. Das System passt sich verschiedenen Beleuchtungs- und Umgebungsbedingungen an und kann sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen eingesetzt werden.

Das System ist für eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 8 km/h ausgelegt. Dadurch haben die Bediener laut Hyster ausreichend Zeit, Warnmeldungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren, um einen Kontakt zu vermeiden.

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