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Kippaufbauten für Dauereinsatz konzipiert

Meiller bietet spezialisierte Kippaufbauten für Baustellen an: TRIGENIUS mit dreiseitigem Kippen, MAXTREME für große Lasten und GRANDLOAD-Anhänger für verschiedene Gelände.

Von ABZ
Arbeit unter extremen Bedingungen
Meiller hat seine Aufbauten nach eigenen Angaben speziell für den Dauereinsatz entwickelt und bietet verschiedene Baureihen für unterschiedliche Anforderungen. | Foto: Meiller

München (ABZ). – Kippaufbauten sind auf Baustellen oft extremen Bedingungen ausgesetzt. Der Münchner Hersteller Meiller hat seine Aufbauten speziell für den Dauereinsatz entwickelt und bietet verschiedene Baureihen für unterschiedliche Anforderungen an.

Die Dreiseitenkipper TRIGENIUS sind laut Hersteller mit einer Kippfunktion auf drei Seiten für den Einsatz auf Baustellen mit wechselnden Anforderungen konzipiert. Die Aufbauten werden aus hochfestem Stahl (HBW450, optional HBW500) gefertigt, was nach Herstellerangaben für hohe Verschleißfestigkeit und lange Lebensdauer sorgt. Ein Korrosionsschutz durch KTL-Grundierung, Hohlraumversiegelung und Farblackierung soll die Aufbauten vor Rost und Witterungseinflüssen schützen.

Die Bordwände des TRIGENIUS lassen sich über die sogenannte Bordmatik hydraulisch öffnen und schließen. LED-Leisten, vom Hersteller als SafetyLight bezeichnet, sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, indem sie beim seitlichen Abklappen der Bordwände andere Verkehrsteilnehmer warnen. Eine neue Kinematik der Bordwand sorgt laut Meiller für eine gleichmäßige Bewegung. Optional ist eine Funkfernsteuerung erhältlich, die vorprogrammierte Abläufe ermöglicht. Zur Individualisierung bietet der Hersteller verschiedene Optionen wie Werkzeugboxen, Aluminiumaufsatzwände und Verzurrmöglichkeiten an. Für den Einsatz als Krankipper verfügt der TRIGENIUS über eine patentierte Aufbaukonsole, die eine herstellerunabhängige Montage von Ladekränen ermöglichen soll.

Die Hinterkipper der MAXTREME-Serie sind für den Einsatz unter extremen Bedingungen ausgelegt. Mit einem Ladevolumen von bis zu 28 m³ und einer Nutzlast von bis zu 50 t eignen sie sich für den Transport großer Schüttgutmengen, versichert Meiller. Zur Auswahl stehen zwei Muldenformen: Die P-Baureihe mit halbrunder Mulde und die H-Baureihe mit eckiger Mulde und Jet-Bordwänden. Als neue Rückwandvariante hat Meiller eine Kettenklappe im Programm aufgenommen. Dieser mechanische Muldenverschluss öffnet und schließt beim Be- und Entladen automatisch und soll die Vorteile frei pendelnder und hydraulisch öffnender Rückwände kombinieren.

Die Kippsattelanhänger der GRANDLOAD-Serie sind laut Hersteller sowohl für den Einsatz auf der Straße als auch im Gelände konzipiert. Die gewichtsoptimierte Konstruktion soll für gute Fahreigenschaften sorgen, während der patentierte hintere Kippbrückenbereich abrasiven Verschleiß reduzieren soll. Neben einer pendelnd montierten Rückwand ist optional eine hydraulische Rückwand erhältlich. Die Verwendung von geschweißten Längsträgern und Torsionsquerträgern verleiht dem Chassis nach Herstellerangaben eine hohe Biege- und Torsionssteifigkeit. Der niedrige Gesamtschwerpunkt soll das Handling verbessern und die Standsicherheit beim Kippvorgang erhöhen.

Zusätzlich bietet Meiller mit der Thermomulde eine speziell für den Transport von heißem Material wie Asphalt konzipierte Variante des Kippsattelanhängers an. Sie besteht aus thermoisoliertem Material und doppelschichtigem Edelstahl, um die Wärme des Asphalts zu bewahren und das Transportgut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Zur Ladungssicherung empfiehlt der Hersteller eine Roll- oder elektrische Schiebeplane.

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