Oberstdorf/Straelen (ABZ). – Die Geiger Gruppe, ein traditionsreiches Familienunternehmen aus dem Allgäu mit mehr als 100-jähriger Geschichte, beteiligt sich an der Tecklenburg GmbH im niederrheinischen Straelen. Damit wird laut Angaben der Geiger Gruppe dem übernommenen Unternehmen, das zuletzt in der Insolvenz sich befand, der Neustart ermöglicht.
„In herausfordernden Zeiten setzen wir damit ein starkes Zeichen. Diese Beteiligung bietet uns neue Möglichkeiten für Wachstum und Erfolg“, sagt Josef Geiger 3, Geschäftsführender Gesellschafter der Geiger Gruppe.
Die Geiger Gruppe, eine Unternehmensgruppe, die sich mit Bau, Sanierung, Recycling und Entsorgung von Baumaterialien befasst, ist in Nordrhein-Westfalen bereits seit einiger Zeit erfolgreich im Umwelt- und Recyclingbereich tätig. Sie will im bevölkerungsreichsten Bundesland die Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Projektentwicklung, Schlüsselfertigbau und Holzsystembau gemeinsam mit der übernommenen Tecklenburg GmbH ausweiten und sich neue Marktchancen erschließen.
Mit der Beteiligung bleiben die 50 Arbeitsplätze in Straelen erhalten. „Durch die Beteiligung der Geiger Gruppe an der Tecklenburg GmbH können die Erfahrungen und Expertisen beider Unternehmen gebündelt werden, sodass alle davon profitieren. Gemeinsam mit den neu gewonnenen Kollegen vor Ort blicken wir positiv in die Zukunft“, so Josef Geiger 3.
Auch Rechtsanwalt Dr. Markus Kier von der Kanzlei Piepenburg Rechtsanwälte, der die Tecklenburg GmbH durch das Insolvenzverfahren steuerte, freut sich über die jetzt erfolgte Verfahrensaufhebung und die Sicherung der Arbeitsplätze: „Ich wünsche allen Beteiligten alles Gute für den kommenden Weg und ich bin überzeugt davon, dass beide Unternehmen gemeinsam eine hervorragende Perspektive haben werden.“
Seit ihrer Firmengründung im Jahr 1923 hat sich die Geiger Gruppe mit Hauptsitz in Oberstdorf (Allgäu) zu einem Firmenverbund mit 4000 Mitarbeitern sowie fast 100 Standorten im deutschen und europäischen Raum entwickelt.