Mönchengladbach (ABZ). – Für ein Einfamilienhaus in Mönchengladbach haben Ledwig/Spinnen Architekten eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit hochglänzenden Feinsteinzeugplatten realisiert.
Die Platten wurden fugenbündig verklebt – eine handwerklich anspruchsvolle Lösung, die laut Angaben des Architekturbüros selten im VHF-Bereich zur Anwendung kommt. Die vorgehängte, hinterlüftete Fassade wurde mit einer Aluminium-Unterkonstruktion von Systea und einer 16 cm starken Mineralwolle-Dämmung (WLG 035) ausgeführt. Die hochglänzenden Feinsteinzeugplatten wurden im Dünnbettverfahren fugenbündig verklebt.
Das Fassadenkonzept setzt konsequent auf Hochglanz-Keramik als gestalterisch prägende Hülle. Schattenfugen, verdeckte Befestigungen und sorgfältig ausgebildete Leibungen bestimmen die Detailausführung. Der monolithische Gesamteindruck entsteht durch das Zusammenspiel aus Licht, Fläche und Detail.
Das Architekturbüro Ledwig/Spinnen mit Sitz in Mönchengladbach begleitet seit mehr als 20 Jahren Bauprojekte als Generalplaner über alle Leistungsphasen hinweg.
Charakteristisch für die Arbeiten sind klare Volumen, präzise Materialwahl und die Berücksichtigung des jeweiligen Kontexts in Projekten des Wohn-, Büro- und Gesundheitsbaus.