Oppenau (ABZ). – Die Doll Gruppe startet mit Rückenwind ins Jahr 2020: Im Geschäftsjahr 2019 verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben Auftragseingänge im Wert von 110 Millionen Euro. Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz sei damit um mehr als 30 Prozent auf den jeweils höchsten Wert in der Firmengeschichte gestiegen. Angesichts der gut gefüllten Auftragsbücher blickt Doll zuversichtlich in die Zukunft: Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres nochmals um 46 Prozent gesteigert. Die Doll-Geschäftsführung um Markus Ehl und Renato Ramella sieht sich vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in den letzten Jahren in ihrer Strategie bestätigt: "Wir haben uns neben der klaren Ausrichtung der Produktbereiche auf eine gezielte Modellpolitik konzentriert – auch wenn das bedeutete, sich von dem ein oder anderen Produkt oder Markt zu trennen. Die Früchte dieser Kontinuität ernten wir jetzt", bekräftigt Markus Ehl. Zum gesamten Wachstum würden alle Produktbereiche gleichermaßen beitragen.
Mit diesem positiven Rückenwind aus 2019 fokussiert man sich in Oppenau auf umfangreiche Überarbeitungen der Produktlinien. Bereits beim Holzstammtisch Ende Oktober 2019 zeigte Doll mit dem LOGO 14 H, einem Sattelauflieger speziell für den tschechischen Markt, das erste dieser Redesign-Fahrzeuge. In den Bereichen Schwer- und Holztransport sollen im Lauf des Jahres 2020 weitere Überarbeitungen folgen. Dazu gehören neben der Tiefbettbaureihe und dem deutschen Pendant des LOGO 14 H auch verschiedene Varianten der bewährten Kurzholzanhänger. Einen Querschnitt aus dem aktuellen Programm sowie einige der jüngsten Neu- und Weiterentwicklungen wird Doll auf der KWF Tagung im Juli und der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover präsentieren.
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