Frankfurt/Main (dpa). – Die Bestellungen bei Deutschlands Maschinenbauern lagen im September real um 4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Einziger Lichtblick: Ein kräftiges Auftragsplus von 11 Prozent aus den Euro-Partnerländern. Insgesamt gebe es keinen Grund für Entwarnung, bilanzierte Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Ralph Wiechers, in Frankfurt. "Wir sehen nicht, dass die Belastungen in Folge der vielen Handelsstreitigkeiten und des zunehmenden Protektionismus nun nachlassen und die weltweite Investitionsneigung zunimmt." In den neun Monaten von Januar bis einschließlich September 2019 blieben die Orders um 8 Prozent unter Vorjahresniveau. Der VDMA hatte im Juli seine Prognose für 2019 gekappt. Die Branche rechnet demnach in diesem Jahr mit einem realen Produktionsrückgang von zwei Prozent.
dpa
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