Heide (dpa). – Der Weg für eines der größten Industrieprojekte in Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten ist frei: Mit vier zu drei Stimmen hat der Gemeinderat von Norderwöhrden den Plänen von Northvolt für den Bau einer Batteriefabrik bei Heide vor Kurzem zugestimmt.
Damit ist nun der Kreis Dithmarschen am Zug. Er ist für die Baugenehmigung für das schwedische Unternehmen zuständig. Das Werk soll auf dem Grund von Norderwöhrden und Lohe-Rickelshof entstehen. Northvolt will in der Fabrik ab 2026 Batteriezellen für E-Autos herstellen. Durch die 4,5 Milliarden Euro teure Investition sollen 3000 Arbeitsplätze entstehen. Das Unternehmen habe in das Bauvorhaben in Heide bereits rund 100 Millionen Euro an eigenen Mitteln investiert, heißt es aus dem Projektumfeld. Angedacht ist auch eine Anlage zum Recycling von Altbatterien ausrangierter E-Autos. Northvolt hatte in der vergangenen Woche mit der Unterzeichnung eines Durchführungsvertrags seine endgültige Entscheidung für den Standort getroffen. "Dithmarschen verfügt über das grünste Stromnetz Deutschlands, mit dem wir zukünftig die nachhaltigsten Batteriezellen der Welt produzieren wollen – made in Schleswig-Holstein für Europa", sagte Northvolts Deutschland-Geschäftsführer Christofer Haux.
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