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Anforderungen des Wohnens in der Zukunft im Fokus

Von ABZ

München (ABZ). – Die Bau 2021 soll wie geplant stattfinden. Jetzt informierten die Veranstalter über die Themen der Messe. Neben drei anderen Schwerpunkten geht es auf der BAU 2021 auch um das "Wohnen in der Zukunft". Qualitätsvoller und kostengünstiger Wohnraum gilt in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München bereits seit Längerem als als Utopie. Dabei sehen viele deutsche Städte mit gewachsener Infrastruktur und robustem Gebäudebestand einer ungewissen Zukunft entgegen. So gibt es hohe Leerstandsquoten in Halle, Frankfurt/Oder und Salzgitter und massive Abwanderungstendenzen in Regionen wie dem Saarland, der Uckermark und dem Ruhrgebiet. Wie die Baubranche reagieren könnte, wenn einerseits vielerorts Wohnraum fehlt und andererseits Gebäudebestand ungenutzt bleibt oder verfällt – das ist im kommenden Jahr Thema auf der BAU.

Auch die Lebensgewohnheiten älterer Menschen und die steigende Lebenserwartung beeinflussen die Städtegestaltung und Planung von Gemeinden. Gefordert seien passende Serviceangebote für diese Altersgruppe, ebenso wie universale Design-Konzepte im öffentlichen und privaten Raum. Die Herausforderungen, seien jedoch weitaus größer. Denn parallel zu den gesellschaftlichen Veränderungen, die das Wohnen in der Zukunft erfordere, müsse auch der Ressourcenschutz sehr ernst genommen werden. Ein Großteil des jährlichen Rohstoffverbrauches geht weltweit zu Lasten des Bauwesens. Daher sei es unerlässlich, beim "Bauen der Zukunft" noch stärker auf recycelte Wertstoffe setzen. Ebenso sollen neue Phänomene Thema sein, deren Auswirkungen bisher niemand absehen kann, teilt der Veranstalter mit. Dabei gehe es mit unter um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Krise. Weitere Informationen zu Ausstellern der BAU 2021 und zum Rahmenprogramm finden Interessierte unter www.messe-muenchen.de.

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