Holzgünz (ABZ). – Eine Bauherrenfamilie aus dem Allgäu setzte beim Neubau ihres zweigeschossigen Einfamilienhauses auf das Dämmprogramm der Joma Dämmstoffwerk GmbH mit Sitz in Holzgünz. Im 390 m² großen Neubau in Passivbauweise kam die AirPor-Dämmung von Joma in grau und in 240-Millimeter-Ausführung gleich viermal zum Einsatz.
Die Dämmung wurde als Duo-Platte für die Fassadendämmung, als Zwischensparrendämmung am Dach sowie als Perimeterdämmung eingesetzt. Außerdem lieferte Joma maßgeschneiderte AirPor-Jalousie- und Raffstorekästen, so dass sämtliche Zip-Screens und Raffstores für die Verschattung ohne Dämmstärkenverlust in die Fassade integriert werden konnten. Lösungen der Joma-Gruppe finden sich darüber hinaus auch bei der Akustik-Dämmung im Innenraum sowie der Dämmung des Swimmingpools im Garten.
"Bei diesem anspruchsvollen Projekt haben wir wirklich zeigen können, was in uns steckt. Wir mussten eine ganze Reihe an Sonderwünschen realisieren, doch gerade das hat den Reiz ausgemacht. Unser Kunde kann sich jetzt über ein Haus mit nachhaltigem Vollwärmeschutz, einer vollintegrierten Fassade vom Feinsten und natürlich ein Maximum an Wohnkomfort freuen", erklärt Matthias Mang, der geschäftsführende Gesellschafter der Joma Dämmstoffwerk GmbH.
Die Bauherrenfamilie hatte sich riesige Glasflächen gewünscht, die über zwei Geschossebenen reichen. Der Wintergarten wurde so ins Wohnhaus integriert, dass er wie ein eigenes, raumhohes Wohnzimmer genutzt werden kann – mit einem offenen raumhohen Kamin und einer vollflächigen Fensterfront übers Eck, die bis unter das Dach reicht. "Die Verschattung dieser großen Elemente war natürlich eine Herausforderung. Wir mussten bei den Jalousiekästen eine Sonderlösung finden, um die 5,50 Meter langen Zip-Screens für die Verschattung aufnehmen zu können.
Das ging nur mit einem vergrößerten Innenraum in den Jalousiekästen. Um den Dämmstärkenverlust auszugleichen, haben wir zusätzlich Vakuumpaneele in der Wärmeleitstufe WLS 0,007 installiert. Das hat hervorragend funktioniert", erklärt Mang. Alle Jalousiekästen lieferte Joma nach Herstellerangaben maßgefertigt auf der Baustelle an, so dass die Montageteams des Generalunternehmens die einzelnen Elemente ohne eigene Zuschnittsarbeiten und Zeitverlust direkt einbauen konnten. Dass sowohl die Fassadendämmung als auch die Verschattungslösungen von Joma in der gleichen Dämmstärke von 240 mm ausgeführt waren, erleichterte die Installation.
"Insgesamt konnten wir so eine vollintegrierte Dämm- und Verschattungslösung ohne Wärmebrücken liefern, die nicht nur den gewünschten Vorgaben an die Wärmedämmung, sondern auch dem hohen optischen Anspruch der Bauherrenfamilie entspricht", freut sich Stefan Miller, Vertriebsleiter von Joma.
Die AirPor-Dämmung mit der Wärmeleitstufe WLS 032 kam in der Stärke von 240 mm nicht nur an der Fassade und in den Jalousiekästen zum Einsatz, sondern auch als Perimeterdämmung. Die Dämmplatten für die Perimeterabdichtung kamen ebenfalls maßgeschneidert in Geschosshöhe auf die Baustelle. Die AirPor-Dämmung von Joma besteht laut Hersteller zu 98 % aus Luft und ist zu 100 % recyclingfähig. Bei der Dachdämmung wurden die AirPor-Platten in grau von Joma als Zwischensparrendämmung eingesetzt.
"Bei der Zwischensparrendämmung haben wir eine völlig neue Zuschnittgeometrie gewählt, so dass sich die AirPor-Platten für den leichteren Einbau etwas zusammenpressen lassen. Das hat die Montage erleichtert, alle Elemente haben millimetergenau gepasst", erklärt Miller. Die Dachkonstruktion mit integrierter Joma-Dämmung aus AirPor wurde teilweise vorgefertigt auf die Baustelle geliefert. "Gerade in Hinsicht auf den Fachkräftemangel, der auch im Bauwesen ein großes Thema ist, bekommt die Möglichkeit der Vorfertigung eine immer stärkere Bedeutung. Es beschleunigt den Bauprozess und vermeidet Fehlerquellen", erklärt Matthias Mang.
Das massive Vollziegelhaus (24 cm Ziegelstärke) verfügt über einen wärmebrückenfreien Vollwärmeschutz mit vollintegrierter Verschattung. Für das Raumklima sorgen zwei getrennte Be- und Entlüftungsanlagen – eine für den Wohnbereich, eine für die Schlafräume und die Bäder. Beide Anlagen sind CO2-gesteuert. Geheizt wird das Passivhaus über eine Luft-Wärmepumpe, die über eine 20-Kilowatt Peak-Photovoltaik-Anlage mit 10 kW Speicher gespeist wird.
Für die Akustikdämmung im Innern des Neubaus kombiniert die Joma-Lösung Holzwolle und Zement. Der Swimmingpool im Garten ist mit der schüttbaren Wärmedämmung Thermobound der EPS Leichtbeton GmbH hinterfüllt, die zur Joma-Gruppe gehört.