Wiesbaden (dpa). – Beim Wohnungsbau in Deutschland stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Von Januar bis April wurden 110 600 Wohnungen genehmigt – ein kräftiges Plus von 4,5 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. In den Baugenehmigungen sind solche für neue Gebäude enthalten ebenso wie für Umbauten oder Aufstockungen von Immobilien. Die Zahlen sind gute Vorzeichen, da die Genehmigungen als Indikator für den Wohnungsbau gelten im Kampf gegen die Wohnungsnot in Städten. Bei den Genehmigungen für neue Wohnungen waren besonders Zweifamilienhäuser (plus 14,3 Prozent) sowie Mehrfamilienhäuser (plus 5,5 Prozent) gefragt. Seit Jahren wächst die Zahl der genehmigten, aber noch nicht errichteten Wohnungen. Dieser "Bauüberhang" bremst die Fertigstellungen. Als wichtiger Grund gilt, dass Baufirmen und Handwerker nicht mit dem Abarbeiten der Aufträge hinterherkommen.
Baugenehmigungen legen weiter zu
Von Januar bis April wurden in Deutschland 110.600 Wohnungen genehmigt, ein Anstieg von 4,5 % zum Vorjahr. Besonders Zweifamilien- und Mehrfamilienhäuser sind gefragt.
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