Düsseldorf (ABZ). – Baurechtliche Vorgaben und Rechtsvorschriften für den baulichen Brandschutz haben heutzutage in Umfang und Komplexität einen erheblichen Umfang. Daneben steigen die Anforderungen im Objekt auch durch nutzerbezogene Faktoren wie multifunktionale Nutzung, Änderungen der Gebäudestrukturen, Sanierung und den umfangreichen Einbau technischer Gebäudeausrüstung.
Die Lösung für diese Fülle von Anforderungen bietet Trockenbauspezialist Rigips nach eigener Aussage mit verschiedenen Systemen, inklusive aller relevanten Produkt-, System- und Anwendbarkeitsnachweise.
Zentrales Element dieser Brandschutzkonstruktionen ist die neue Gipsplatte der Bezeichnung Rigips Glasroc F (Ridurit), die der Hersteller laut eigenen Angaben durch eine umfassende Weiterentwicklung nun noch leistungsfähiger machen konnte.
Bei Rigips Glasroc F (Ridurit) der neuesten Generation handelt es sich um eine vliesarmierte Gipsplatte nach DIN EN 15283-1 Typ GM-FH2 mit verringerter Wasseraufnahmefähigkeit und verbessertem Gefügezusammenhalt bei hohen Temperaturen. Letzteres ermöglicht die Herstellung von leistungsfähigen Brandschutzkonstruktionen, da die Spezialplatte auch bei langer Brandeinwirkung noch formstabil und rissfrei bleibt – damit empfiehlt sich Rigips Glasroc F (Ridurit) insbesondere bei besonders hohen Brandschutzanforderungen, etwa in Sonderbauten, erklärt das Unternehmen.
Die H2-Klassifikation erlaubt darüber hinaus die Anwendung in Räumen mit nutzungsbedingt zeitweise erhöhter Luftfeuchtigkeit. Die nichtbrennbaren (Baustoffklasse A1) Brandschutzplatten werden mit voll vliesummantelten Kanten hergestellt, was für ein weiteres Plus an Stabilität sorgt. Zudem ist das Sortiment um die Plattendicke 12,5 mm ergänzt worden.
Die nun erhältlichen Plattendicken (12,5, 15, 20 und 25 mm) erlauben die vielseitige Anwendung in besonders hochwertigen Brandschutzkonstruktionen wie Tragwerksbekleidungen, I- und E-Kanalkonstruktionen sowie Wand- und Deckenkonstruktionen. Erstmals fließen in die Herstellung von Rigips Glasroc F (Ridurit) Platten 20 % Recyclinggips ein, was zur Ressourcenschonung beiträgt. Zusätzlich unterstrichen wird die Klimafreundlichkeit durch die Produktion von Rigips Glasroc F (Ridurit) in der Standardbreite von 1250 Millimetern am deutschen Fertigungsstandort in Scholven – Qualität 'Made in Germany' und kurze Lieferwege inklusive, informiert Rigips.
Brandschutzkonstruktionen auf Basis der neuen Rigips Glasroc F (Ridurit) zeichnen sich laut Hersteller durch unterschiedliche Vorteile aus: Schlanke Aufbauten durch geringe Bekleidungsdicken etwa bei Tragwerksbekleidungen unterstützen die flexible und wirtschaftliche Realisierung hochwertiger Brandschutzkonstruktionen. Gleichzeitig fallen die Brandschutzplatten durch eine besonders einfache Montage – dank stabiler Stirnkantenverbindungen mittels Klammern oder Schrauben – positiv ins Gewicht. Rigips Glasroc F (Ridurit) bildet die Basis für vollständig geprüfte und dokumentierte Systeme nach den neuesten Normen und Vorgaben.
Für besondere Bausituationen, für die bislang noch kein expliziter Verwendbarkeitsnachweis vorliegt, bietet Rigips zudem die baustellenspezifische Unterstützung seiner technischen Objektberatung an. Deren Brandschutzexperten helfen bei der Planung fachgerechter Konstruktionsvorschläge und der Erlangung objektbezogener Bauartgenehmigungen. Informationen rund um die neue Rigips Glasroc F (Ridurit) hat die Firma in einer Broschüre zusammengestellt, die Interessierte im Netz kostenfrei herunterladen können.