Erndtebrück (ABZ). – Die Firma Weber Baumaschinen und Fahrzeuge aus Erndtebrück fertigt seit mehr als 15 Jahren die KehrFix-Gerätebesen. Die Systeme sind mit bis zu 20 Borstenreihen und Arbeitsbreiten von bis zu 4 m erhältlich und haben sich laut Aussage der Unternehmensverantwortlichen als vielseitige Helfer auf Baustellen und in anderen Branchen wie etwa der Landwirtschaft etabliert.
Das Bauunternehmen Berge-Bau, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Erfolgsgeschichte zurückblickt, hat innerhalb der vergangenen vier Jahre acht KehrFix-Gerätebesen von Weber beschafft.
Das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitenden rüstet seither einen Teil seiner Mobilbagger, Bagger und Radlader systematisch mit den Kehr-Systemen aus.
Die Hauptträgerfahrzeuge für die KehrFix-Systeme sind Radlader und Gabelstapler. Den Verantwortlichen zufolge ist der Anbau an Bagger und Mobilbagger über Schnellwechsler oder Tiltrotatoren möglich.
Dies ermöglicht einen schnellen An- und Abbau der Kehrsysteme, ohne dass die Kabine verlassen werden muss. Das An- und Abstecken von Hydraulikschläuchen entfällt. Gefegt werden kann laut Weber nahezu alles:
Von Baustellendreck, Matsch und Schlamm über Schnee bis hin zu Silage, Dünger, Kartoffeln oder Getreide. Berge-Bau setzt die KehrFix-Systeme mit dem Radlader in erster Linie zum Einsanden und für allgemeine Reinigungsarbeiten ein.
Mit den Baggern werden primär Reinigungsarbeiten durchgeführt, aber auch kleinere Pflasterflächen werden damit eingesandet.
Die KehrFix-Geräte sind nach Herstellerangaben in der Anschaffung günstiger als rotierende Kehrmaschinen. Die Haltbarkeit der Borsten beträgt je nach Anwendung bis zu 1000 km auf Asphalt. Rotierende Kehrwalzen verschleißen durch die permanente Rotation laut Weber wesentlich schneller.
Auch der Wechsel der Verschleißteile geht bei KehrFix erheblich schneller vonstatten. Das vollständig verzinkte Gerät ist nach Angaben des Herstellers hochstabil und unempfindlich. Es gibt keine Hydraulikschläuche, keine Ölmotoren und keine empfindlichen Fahrgestellteile. Die Geräte arbeiten deutlich leiser und staubärmer als rotierende Systeme.
Die Gefahr, dass Kehrgut weggeschleudert wird, ist nach Aussage von Weber wesentlich geringer. Das Risiko des Einwickelns von Schnüren, Seilen, Bändern oder dünnen Ästen entfällt nahezu vollständig. Zum Konzept von KehrFix zählt der serienmäßige, dreidimensional konstruierte Seitenabweiser, der den Geräterahmen verstärkt und gleichzeitig von Hindernissen abweist. Durch verschiedene Borstenstärken können sowohl grobes als auch feineres Kehrgut mitgenommen werden.