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Erste Grobstück-Siebanlage übernommen

Von ABZ
Bauunternehmen baut aus
Maschinenübergabe am Kieswerk Osterhofen: Das Team von der Fa. Steinleitner mit Vertretern von Kuhn Baumaschinen bei der offiziellen Übergabe der neuen McCloskey R70. | Foto: Kuhn Baumaschinen

Osterhofen (ABZ). | Was 1955 mit einem einzigen LKW begann, ist heute ein vielseitiger Betrieb mit rund 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 9 LKW, einem Tieflader und etwa 36 Baumaschinen. Die A. Steinleitner GmbH & Co. Transport KG aus Osterhofen will nun ein neues Kapitel der eigenen Unternehmensgeschichte schreiben – mit einer einer mobilen Grobstück-Siebanlage McCloskey R70, teilt Baumaschinenhändler Kuhn mit.

Die Maschine soll das Potenzial des betriebseigenen Kieswerks deutlich erweitern. Steinleitner sei tief im Niederbayerischen verwurzelt. Vom Kiesabbau über Erdarbeiten, Pflaster-, Mauer- und Betonarbeiten, Abbruch- und Asphaltarbeiten bis hin zu Sanierung von Wasserleitungen decke das Unternehmen ein breites Spektrum ab – was typisch sei für einen Betrieb, der mit dem Bedarf seiner Region gewachsen sei und dort flexibel auf unterschiedlichste Aufträge reagiere.

Im Schnitt laufen demnach drei bis fünf Baustellen parallel, bespielt mit einem gemischten Maschinenpark aus Mobil- und Kettenbaggern, Radladern, Walzenzügen, Planierraupen und Kleingeräten. Komatsu-Maschinen – darunter eine alte Hanomag 55C, ein K680 und ein PC210 aus den frühen 1990er-Jahren – gehören zur betrieblichen DNA. Die McCloskey R70 ist das erste McCloskey-Modell im Fuhrpark.

Den Weg zur R70 wies laut Kuhn eine Testmiete. Die Firma Steinleitner wollte wissen, ob eine mobile Siebanlage im täglichen Betrieb hält, was sie verspricht – insbesondere beim Absieben von Humus und bei der Kiesklassierung. Das Ergebnis habe auf ganzer Linie überzeugt: Aus der Miete wurde ein Kauf. „Sehr gute Erfahrungen, schneller Durchsatz, top Leistung“ – so fällt das erste Fazit aus. Beides, der hohe Materialfluss und die flexible Größe der Anlage, waren letztlich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung.

Die McCloskey R70 ist eine mobile 2-Deck-Grobstücksiebanlage für den schweren Einsatz – konzipiert für maximale Mobilität bei minimaler Rüstzeit. Mit einem robusten Motor (100 kW / 136 PS, Stage V), einem Aufgabebunkervolumen von 6 Kubikmeter und einer Siebfläche von rund 5 Quadratmeter (Oberdeck) plus 4,74 Quadratmeter (Unterdeck) klassiere sie Material präzise in bis zu drei Fraktionen gleichzeitig.

Das Hauptaustrageband mit 1.200 mm Breite erreicht eine Abwurfhöhe von 3.450 mm – ideal für direkte Verladung. Das Gesamtgewicht von 15,4 Tonnen und die Transportbreite von 2.500 mm machen die Anlage problemlos straßentransportabel und damit flexibel zwischen verschiedenen Standorten einsetzbar, so Kuhn Baumaschinen.

Im Kieswerk Osterhofen bewähre sich die R70 vor allem beim Absieben von Humus und der Klassierung von Kies auf die Fraktion 16/32 – einem Produkt, das bereits per Schiff nach Wien geliefert wurde. Die Anlage wird von Hubert Steinleitner und Matthias Gaißl bedient und ist mit rund 200 Betriebsstunden pro Jahr geplant – konzentriert auf die Siebsaison und Aufbereitungskampagnen im Kieswerk sowie auf wechselnde Baustellen, wo Recycling- oder Aushubmaterialien aufbereitet werden müssen.

Dass die Fa. Steinleitner für diesen Schritt auf Kuhn Baumaschinen Deutschland setzte, sei kein Zufall gewesen: Der Kontakt besteht seit über 40 Jahren. Eine Beziehung, die über Generationen gewachsen ist und nun mit der ersten McCloskey-Maschine eine neue Qualität bekommt. „Sehr gute Zusammenarbeit“ – kurz und bündig, wie es bei einem Betrieb passt, der lieber die Arbeit sprechen lässt als große Worte.

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