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Hinterlüftete Fassaden reduzieren Wärmeeintrag

Von ABZ
Bei hohen Außentemperaturen
Sorgen für kühle Räume: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden mit Hardie VL Plank Fassadenplatten. | Foto: James Hardie Europe

Düsseldorf (ABZ). – Steigende Außentemperaturen und längere Hitzeperioden stellen Fassaden und Gebäudehüllen zunehmend vor Herausforderungen. Nach Angaben von James Hardie kann eine vorgehängte hinterlüftete Fassade dazu beitragen, den Wärmeeintrag in Gebäude zu reduzieren. Für diese Bauweise bietet das Unternehmen die Hardie VL Plank Fassadenplatten aus Faserzement an.

Nach Herstellerangaben können sich Fassadenoberflächen bei direkter Sonneneinstrahlung auf Temperaturen von 80 bis 90 °C erwärmen. Bei konventionellen Fassaden werde ein Teil dieser Wärme im Bauteil gespeichert und zeitverzögert an das Gebäudeinnere abgegeben. Dadurch könnten sich Innenräume stärker aufheizen. Gleichzeitig seien Fassadenkonstruktionen durch wiederkehrende Temperaturwechsel erhöhten thermischen Belastungen ausgesetzt, die Materialspannungen und langfristig Schäden begünstigen können.

Hinterlüftung nutzt natürlichen Luftstrom

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade befindet sich zwischen Gebäudehülle und Fassadenbekleidung eine Hinterlüftungsebene. Nach Angaben des Herstellers entsteht dadurch ein natürlicher Luftstrom: Erwärmte Luft steigt im Fassadenzwischenraum auf und wird nach oben abgeführt, während kühlere Außenluft von unten nachströmt. Dieser sogenannte Kamineffekt soll den Wärmestau in der Konstruktion verringern und den Wärmeeintrag in das Gebäude reduzieren.

Für diesen Fassadenaufbau setzt James Hardie auf Hardie® VL Plank Fassadenplatten aus Faserzement. Der Werkstoff weist nach Herstellerangaben eine hohe Dimensionsstabilität auf und reagiert auch bei starken Temperaturwechseln nur mit geringen Längenänderungen. Darüber hinaus nimmt das Material laut Hersteller keine Feuchtigkeit auf und ist witterungsbeständig.

Die Hardie® VL Plank Fassadenplatten eignen sich nach Herstellerangaben sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsprojekte. Die Fassadenbekleidung verfügt über eine Holzoptik und ist in verschiedenen Farbtönen erhältlich. Sie kann horizontal oder vertikal montiert werden und lässt sich mit anderen Fassadenmaterialien wie Putz, Klinker oder Glas kombinieren.

Nach Angaben des Herstellers ist die Oberfläche lichtbeständig und wartungsarm. Ein regelmäßiger Neuanstrich sei nicht erforderlich. Verschmutzungen könnten mit Wasser und einem milden, lösungsmittelfreien Haushaltsreiniger entfernt werden.

Nut- und Federverbindung

Für die Montage verfügen die Fassadenplatten über ein Nut-Feder-System. Dadurch greifen die Elemente nach Herstellerangaben nahezu fugenlos ineinander. Die Befestigung erfolgt ohne Vorbohren auf der Unterkonstruktion durch Nageln oder Verschrauben und bleibt anschließend verdeckt.

Darüber hinaus sind die Hardie® VL Plank Fassadenplatten nach Herstellerangaben nicht brennbar und erfüllen damit die Anforderungen an eine nicht brennbare Fassadenbekleidung.

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