Hannover (ABZ). – Mit einem Relaunch seiner Fassadensysteme richtet Wienerberger den Marktauftritt für vorgehängte hinterlüftete Fassaden in Deutschland neu aus. Im Produktbereich Fassadenlösungen werden künftig die beiden Produktlinien Argeton und Motio gebündelt. Nach Unternehmensangaben wurden Konzeption, Inhalte, Gestaltung und Kommunikation des Auftritts vollständig überarbeitet.
Mit der Neuausrichtung will das Unternehmen sein Profil als Anbieter architektonischer Fassadensysteme schärfen. Im Mittelpunkt stehen laut Wienerberger gestalterische Freiheit, technische Eigenschaften sowie die Zusammenarbeit mit Architekten und Planern in allen Projektphasen.
Der neue Marktauftritt steht unter dem Leitgedanken »Das Gewand der Baukunst«. Dabei bezieht sich das Unternehmen auf die Bekleidungstheorie des Architekten Gottfried Semper. Die Fassade werde nicht nur als Gebäudehülle verstanden, sondern als prägendes Element der Architektur. Unter der Klammer »Gestaltungskraft trifft Systemintelligenz« sollen die gestalterischen und technischen Eigenschaften der Systeme hervorgehoben werden.
Im Mittelpunkt des Relaunches stehen die beiden Fassadensysteme Argeton und Motio. Argeton wird nach Unternehmensangaben international bereits eingesetzt und soll künftig stärker im deutschen Markt positioniert werden. Das System bietet unterschiedliche Farben, Formate, Oberflächen und Maßanfertigungen. Bestandteil des Portfolios ist zudem die Designlinie Inspirio mit digital engobierten Fassadenplatten.
Motio wird als lineares Fassadensystem beschrieben und richtet sich ebenfalls gezielt an den deutschen Markt. Laut Hersteller stehen dabei Aspekte wie Linienführung, Rhythmus und Tiefenwirkung im Vordergrund. Beide Systeme basieren auf keramischen Materialien und sind laut Unternehmen sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsprojekte geeignet.
Zum Relaunch gehören außerdem eine neue Gesamtbroschüre, überarbeitete technische Informationen sowie ein neuer Webauftritt. Damit will Wienerberger nach eigenen Angaben die Ansprache von Architekten und Planern vereinheitlichen und die Unterschiede zwischen den beiden Fassadensystemen deutlicher herausarbeiten.
Das Unternehmen versteht sich dabei als Systempartner für Architekten und Planer und begleitet Projekte laut eigener Aussage in allen Leistungsphasen – von der Planung bis zur Umsetzung.