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Zwiebeltechnik für flexible Witterungsanpassung

Die DBL empfiehlt das Zwiebelprinzip in Berufskleidung: drei Schichten für wechselnde Witterung, mit passender Kleidung für jede Schicht.

Von ABZ
Berufskleidung im Wandel
Praktische Funktionstextilien wie Fleece- oder Softshelljacke für Drüber. Passende Artikel gibt es im DBL Mietservice. | Foto: DBL

Hilden (ABZ). – Die DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH empfiehlt für die Übergangszeit das sogenannte Zwiebelprinzip bei der Berufskleidung. Dabei werden mehrere dünne Schichten übereinander getragen, um flexibel auf schwankende Temperaturen reagieren zu können.

"Gerade in der Übergangszeit ist es sinnvoll, mehrere Kleidungsstücke übereinander zu tragen, nach der von Gesundheitsexperten empfohlenen sogenannten Zwiebeltechnik", erklärt Thomas Krause von der DBL. Wenn Temperaturen schwanken, Regen kommt und geht und die Intensität körperlicher Aktivitäten wechselt, könne der Körper schnell vom Frieren ins Schwitzen geraten.

Das Zwiebelprinzip basiert laut DBL auf drei Schichten: Base Layer (erste Schicht), isolierender Mid Layer (zweite Schicht) und schützender Outer Layer (dritte Schicht). Durch das Tragen mehrerer dünner Schichten lasse sich die Wärme in der Kleidung besser an die Witterungsbedingungen anpassen. Für die erste Schicht eignen sich nach Angaben von Thomas Krause hautfreundliche Basics wie T-Shirts und Sweatshirts.

Als zweite Schicht empfiehlt der DBL-Experte Fleece-Oberteile: "Unsere Fleecejacken isolieren den Körper wirkungsvoll gegen Kälte. Außerdem ist das Material atmungsaktiv, kann Wasserdampf hervorragend aufnehmen und ihn schnell wieder abgeben." Für die dritte Schicht bietet DBL wind schützende Softshelljacken, Softshellwesten sowie spezielle Wetterjacken an. Diese seien wasserabweisend und böten ein Feuchtigkeitsmanagement. Besonders praktisch seien Wetterjacken mit einzippbarer Fleecejacke.

Bei den Materialien setzt DBL nach eigenen Angaben bei den Basics auf bewährtes Mischgewebe, das die Vorteile verschiedener Fasern kombiniere. Dies führe zu Pflegeleichtigkeit, Komfort und verbesserter Haltbarkeit. Fleece wird als Maschenware beschrieben, die durch unterschiedliche Grundmaterialien, Konstruktion und Ausrüstung vor allem Feuchtigkeitsregulation und Isolation übernehme.

Für die schützende äußere Schicht komme meist ein gewebtes Obermaterial mit wasserdichter und atmungsaktiver Barriere zum Einsatz. Dies könne eine Membran oder Beschichtung sein, so Thomas Krause. Die regionalen DBL-Partner sorgen mit zertifizierten Waschverfahren für die fachgerechte Aufbereitung der Funktionskleidung.

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