Renningen (dpa). – Wegen der US-Zollpolitik erwartet der Technologiekonzern Bosch ein schwieriges Geschäftsjahr.
"Wir sind von allem betroffen, egal, was dort diskutiert wird", sagte Bosch-Chef Stefan Hartung bei der Bilanzvorlage in Renningen bei Stuttgart. Eine genaue Aussage, welche finanziellen Folgen die Zölle von US-Präsident Donald Trump für Bosch haben werden, sei aktuell nicht möglich.
Das könne von Millionen bis Milliarden reichen. Wer derzeit solche Vorhersagen mache, brauche schon eine "besonders klare Glaskugel". Hartung rechnet erst spät in der zweiten Jahreshälfte mit mehr Klarheit. Bis dahin müsse man abwarten, welche Deals gemacht würden.
Die neue Situation werde dann aber auf jeden Fall anders sein als zuvor – und für Kosten sorgen. Er hoffe aber auf einen besseren Jahresverlauf als 2024. In diesem Jahr werde ein Umsatzwachstum von 1 bis 3 Prozent erwartet.