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Tonality Keramikfassaden optimieren Holzbauprojekte

Keramikfassaden von Tonality sind ideal für Holzbauten, da sie leicht und dünn sind, Brandschutz bieten und die Baukosten durch reduzierte Unterkonstruktion senken.

Von ABZ
Brandschutz und Nachhaltigkeit
Die Keramikfassade von Tonality ist nach Aussage der Verantwortlichen prädestiniert für den Einsatz in Kombination mit Holzunterkonstruktionen und bietet Architekten eine designorientierte, langlebige und wirtschaftliche Fassadenlösung nach Cradle-to-Cradle-Gesichtspunkten. | Foto: buero-magma.com

Vatersdorf (ABZ). – Keramikfassaden von Tonality eignen sich nach Angaben des Unternehmens besonders für Bauten in Holzbauweise. Die einschalig produzierten Keramikplatten sind mit etwa 40 kg/m² deutlich leichter als herkömmliche zweischalige Lösungen, die auf rund 60 kg/m² kommen, erklärt die Firma aus Vatersdorf.

Diese Gewichtsersparnis ermöglicht eine reduzierte Unterkonstruktion, was sowohl die Kosten als auch den Montageaufwand verringert. Da die Dämmung bei der vorgehängten hinterlüfteten Keramikfassade innenliegend angebracht wird, minimiert sich zudem die Aufbauhöhe an der Fassade.

Die bundesweite Holzbauquote ist in den vergangenen Jahren sowohl bei Wohn- als auch bei Nichtwohngebäuden gestiegen. Gründe hierfür liegen laut Leipfinger-Bader, zu dem Tonality gehört, unter anderem in den Vorteilen der Vorfertigung und des ressourcenschonenden Bauens. "Das Gewicht an der Holzfassade ist ein wichtiges Thema für Architekten und sorgt bei ihnen gleichzeitig oftmals für Unsicherheiten, die sich in der Regel jedoch im Gespräch schnell ausräumen lassen", erklärt Michael Klein, Vertriebsmanager der DACH-Region bei Tonality.

Trotz ihrer Einschaligkeit bietet die Tonality-Keramik den Verantwortlichen zufolge alle Möglichkeiten bei der Profilierung: Eine Profiltiefe von bis zu 29 mm ist möglich. Eine aktuelle EPD bescheinigt den Keramikfassaden zudem, dass Materialien und Produktionsprozesse Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen. Die Phasen A1 bis A3 (Rohstoffe, Transport zum Werk, Fertigung im Werk) kommen auf 18,5 kg CO2-Äquivalente pro Quadratmeter. Ein weiterer Vorteil der Keramikfassaden liegt im Brandschutz.

Die Elemente werden in die Baustoffklasse A1 eingeordnet und sind somit nicht brennbar. "Immer mehr Planer entscheiden sich auch aus Brandschutzgründen für eine Keramikfassade", erklärt Klein. Ab bestimmten Gebäudeklassen müssen bei Holzfassaden oft kostspielige Sprinkleranlagen installiert werden. Beim Einsatz einer Keramikfassade kann unter bestimmten Voraussetzungen darauf verzichtet werden, wobei die regionalen beziehungsweise objektspezifischen Brandschutzvorschriften zu berücksichtigen sind. Die vorgehängte hinterlüftete Tonality-Keramikfassade gewährleistet bei Holzbauten einen schlanken Wandaufbau, da sich die erforderliche Dämmung innenliegend befindet.

Die einschalige Keramik weist eine etwa 30 mm geringere Aufbautiefe gegenüber zweischaligen Keramikplatten auf. Dies führt zu mehr vermietbarer Innenfläche – ein wichtiger Faktor besonders bei Grenzbebauungen, informiert das Unternehmen. So können etwa 20 bis 24 cm eingesparte Dämmdicke auf die Räumlichkeiten angerechnet werden. Leipfinger-Bader arbeitet darüber hinaus an der Erhöhung des Vorfertigungsgrades der Keramikfassade für die Holzbauweise.

Denkbar ist beispielsweise, dass die Unterkonstruktion bereits im Werk vormontiert und als fertiges Modul zur Baustelle geliefert wird. Dort müsste die Keramik dann nur noch eingehängt werden – Entwicklungen, die das modulare Bauen fördern und den Baufortschritt beschleunigen sollen.

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