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300 Millionen Euro

Schleswig-Holstein will 300 Mio. Euro Bürgschaft für Northvolt als Teil eines 646 Mio. Euro Nachschusses bereitstellen, was den Schuldenstand erhöhen wird.

Von dpa

Kiel (dpa). – Schleswig-Holsteins Landesregierung will per Nachschiebeliste auf die Krise beim schwedischen Batteriehersteller Northvolt reagieren. Insgesamt plant Finanzministerin Silke Schneider (Grüne) den Haushaltsentwurf 2025 mit etwa 646 Millionen Euro mehr nachzujustieren.

Davon entfielen 300 Millionen auf die Ausfallbürgschaft für Northvolt, die das Land übernommen hat. Die Staatshilfen sind für den Bau der Batteriefabrik in Heide. "Klar ist, dass die Auszahlung der Gewährleistungsmittel zunächst den Schuldenstand des Landes erhöht und höhere Zinsausgaben nach sich ziehen wird", sagte Schneider bei der Landespressekonferenz in Kiel. Die landesrechtlichen Vorgaben der Schuldenbremse würden gewährleistet - die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen könnten erst nach Ende des Restrukturierungsverfahrens von Northvolt ermittelt werden.

dpa

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