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Terrassierte Fassade mit transparentem Sonnenschutzglas

Das Bürohaus AERA in Berlin nutzt hochtransparente Saint-Gobain Glass Sonnenschutzverglasungen, bietet 12 000 m² Bürofläche und einen öffentlichen Dachgarten.

Von ABZ
Bürohaus AERA
Raumhohe Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit schmalen Profilansichten werden von schmalen Lüftungsflügeln flankiert. | Foto: Olaf Rohl/Saint-Gobain Glass

Berlin (ABZ). – Das Bürohaus AERA in Berlin verbindet moderne Arbeitsplätze mit einem öffentlichen Dachgarten. Für die Fassade des Gebäudes kamen hochtransparente Sonnenschutzverglasungen von Saint-Gobain Glass zum Einsatz.

Das von Grüntuch Ernst Architekten entworfene Gebäude steht auf einer Spreeinsel in Berlin und wurde 2024 fertiggestellt. Charakteristisch für den Bau ist der terrassenartig verlaufende Dachpark, der sich über den langgezogenen Baukörper erstreckt. Der öffentliche Dachgarten verfügt laut Angaben der Verantwortlichen über 25 verschiedene Pflanzenarten, 850 m² Staudenflächen und bis zu 12 m hohe Bäume.

Der stufenartig ansteigende Baukörper bietet auf acht Geschossebenen 12.000 m² Bürofläche für bis zu 1000 Arbeitsplätze. Die Flächen lassen sich flexibel unterteilen. Eine zweigeschossige Kolonnade an der Südspitze markiert den Haupteingang. Das Fassadenkonzept folgt einem Raster mit 5,4 m Rastermaß und 3,5 m Geschosshöhe. Raumhohe Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit schmalen Profilansichten nehmen die großen, nahezu quadratischen Festverglasungen auf. Rechts und links der schmalen Stützen werden die Glasflächen von schmalen Lüftungsflügeln mit vorgesetzten Lochblech-Bekleidungen flankiert, die auch als Entrauchungsklappen dienen.

Die Architekten sahen für den langgezogenen Baukörper ein horizontal ausgerichtetes Fassadengefüge vor. Die Deckenköpfe wurden mit hellen Fertigteilen aus fasermodifiziertem Architekturbeton verkleidet. Die vertikalen Stützenverkleidungen sind schuppenartig leicht schräg aufgestellt, wodurch ein Schattenwurf entsteht.

Die Betonfertigteile aus Faserbeton sind für vorgehängte, hinterlüftete Fassadenkonstruktionen entwickelt. Die Fassadenelemente sind 3 bis 5 cm dick. Für das AERA wurden die Oberflächen sandgestrahlt. Zusammen mit dem Champagner-Farbton der Pfosten-Riegel-Konstruktion und der Lüftungsklappen ergibt sich ein helles Fassadenbild.

An der polygonalen Südspitze des Gebäudes befindet sich der Haupteingang mit einem sechs Meter hohen Foyer. In den Obergeschossen sind hier Konferenz- und Besprechungsräume platziert, die mit großflächigen Panoramaverglasungen einen Ausblick auf die Spree und die Stadt bieten. Die 2,75 m hohen Glaselemente sind dort bis zu 6,25 m breit. Bei den Dreifach-Verglasungen kam das hochtransparente Sonnenschutzglas Climatop Cool-Lite SKN 183 (im Erdgeschoss SKN 183 II) von Saint-Gobain Glass zum Einsatz.

Laut Hersteller erreicht das Glas durch seinen farbneutralen Charakter eine natürliche Lichtwirkung im Innenraum und in der Außenansicht. Die Kombination aus Sonnenschutz, hoher Lichtdurchlässigkeit und Wärmeschutz soll hohe Tageslichteinträge ermöglichen. Die Projektverantwortlichen streben für das Gebäude eine DGNB-Zertifizierung in Platin an. Bauherr ist die Firma Bauwens Development aus Berlin.

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