Berlin (ABZ). – Anlässlich des Treffens mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel am 14. November erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die europäische Idee beruht auf Frieden, Freiheit und Wohlstand. Diese EU brauchen wir. Beim Vorhaben, Betriebe von überflüssiger Bürokratie zu befreien, gibt es deutlichen Spielraum." Bürokratie lenke die Betriebe von ihrem Kerngeschäft ab und führe dazu, dass sich junge Handwerkerinnen und Handwerker gegen die Selbstständigkeit entscheiden würden. Es könne nicht sein, dass man zunehmend mehr Zeit mit der Bewältigung administrativer Anforderungen verbringe als mit der Ausübung des Handwerks. "Handwerkerinnen und Handwerker sollten im Gegenteil einen Vertrauensvorschuss bekommen. Qualifikationen wie die duale Berufsausbildung gilt es nicht nur zu dulden, sondern sie als Garanten für die wirtschaftliche Entwicklung Europas zu fördern", sagte Dittrich.
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